Verbrauchertipps

Diese Voraussetzungen gelten bei Kleinkrediten für Auszubildende

geschrieben von Cornelia Lohs

Junge Menschen in der Berufsausbildung verfügen über ein festes Einkommen, auch wenn es anfangs recht wenig ist. Da aber die Aussicht auf eine Übernahme im Ausbildungsbetrieb oder eine Festanstellung in einer anderen Firma und somit auf ein höheres Einkommen besteht, bieten viele Banken auch Kleinkredite für Auszubildende an.

Erfahren Sie daher hier, welche Voraussetzungen gelten und wie Kleinkredite für Auszubildende beantragt werden.

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld richtig anlegen können.

Voraussetzungen für einen Kredit für Auszubildende

Nicht jeder Auszubildende erhält einen Kredit. Für eine Kreditvergabe ist neben einer positiven Schufa-Auskunft und einem Mindestalter von 18 Jahren ein Mindestausbildungsgehalt von monatlich 250 Euro erforderlich. In der Regel handelt es sich bei den Krediten für Auszubildende um Kleinkredite, die maximal 3.000 Euro betragen.

Bei der Kreditprüfung werden sowohl die monatlichen Einnahmen als auch Ausgaben des Antragstellers aufgelistet und miteinander verglichen. Die Banken berücksichtigen natürlich, dass viele Auszubildende noch bei den Eltern wohnen und daher die Ausgaben für Miete und Essen wegfallen. Wohnt der oder die Auszubildende nicht mehr im Elternhaus und muss für Miete und Lebensunterhalt selbst aufkommen, sieht es mit der Kreditvergabe schon schwieriger aus.

Wo finden Auszubildende Kleinkredite?

Der einfachste Weg ist der der kontoführenden Bank. Da die Kreditzinsen bei der Hausbank vor Ort aber oft sehr teuer sind, lohnt sich der Vergleich in einem unabhängigen Kredit-Vergleichsportal im Internet. Auf dem Online-Rechner des Portals werden Kreditbetrag und Wunschlaufzeit eingegeben. In Sekundenschnelle ermittelt der Rechner nun die Banken mit den günstigsten Konditionen.

Nach Anklicken des Wunschkredits erfolgt eine unverbindliche und kostenlose Kreditanfrage bei der entsprechenden Bank. Dazu wird zunächst der Online-Kreditantrag mit den persönlichen Daten sowie den Gehaltsangaben ausgefüllt und per Mausklick an die Bank weitergeleitet. Dort erfolgt eine erste Prüfung des Antrags. Ist diese positiv, versendet die Bank die Kreditunterlagen per Post.

Diese Unterlagen müssen dem Kreditantrag beigefügt werden

Der Erhalt der Kreditunterlagen bedeutet jedoch nicht, dass der Kredit auch bewilligt wird. Dazu muss der oder die Auszubildende dem unterschriebenen Kreditantrag Kopien des Ausbildungsvertrages, der letzten drei Lohnabrechnungen sowie der aktuellen Kontoauszüge beifügen. Wird der Kredit bei der Hausbank beantragt, muss der Personalausweis vorgelegt werden.

Bei Direktbanken findet die Legitimationsprüfung per PostIdent statt. Sobald der Bank die Unterlagen inklusive PostIdent vorliegen, findet anhand dieser eine endgültige Bonitätsprüfung statt. Fällt sie positiv aus, erhält der Antragsteller die Kreditsumme innerhalb von wenigen Tagen auf sein Girokonto. Wird eine Kreditvergabe abgelehnt, entstehen dem Antragsteller keinerlei Kosten.

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Cornelia Lohs

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