Verbrauchertipps

6 Tipps, um Impulskäufe zu vermeiden

geschrieben von Burkhard Strack

Bestimmt kennen Sie diese Situation auch: Sie gehen in den Supermarkt und wollen die vergessene Milch holen und kommen dann Ende mit einer voll bepackten Tasche nach Hause. Schuld daran sind die sogenannten Impulskäufe. Hierbei lassen sich die Menschen von verschiedenen Reizen, Gefühlen und Impulsen zu einem Kauf verleiten.

Grundlegende Tipps, damit Sie Impulskäufe vermeiden

Es ist ein offenes Geheimnis, dass solche Impulskäufe sehr häufig der Grund dafür sind, dass gegen Monatsende nur noch ziemlich wenig Geld auf dem eigenen Konto ist bzw. man sich im schlimmsten Fall sogar in die Schuldenfalle stürzt. Wenn Sie Impulskäufe vermeiden möchten, versuchen Sie die nachfolgenden Tipps so gut wie möglich zu berücksichtigen.

  • Niemals hungrig einkaufen gehen: Wenn Sie mit dem Gefühl des Hungers in den Supermarkt gehen, ist es eigentlich schon vorprogrammiert, dass Sie zum Beispiel wesentlich mehr Knabbergebäck, Schokolade und andere Lebensmittel, deren Guster durch den Hunger geweckt wurde, kaufen. Warten Sie daher lieber 15 Minuten und genehmigen Sie sich vor dem Einkauf noch ein Stück Brot.
  • Bargeld exakt mitnehmen: Eine weitere interessante Möglichkeit, wenn Sie Impulskäufe vermeiden wollen, ist vorher schon auszurechnen, was der Einkaufen kosten wird und extra nicht mehr Geld einstecken. Somit sind Ihnen die Hände gebunden, auch wenn Sie vielleicht etwas auf die Schnelle sehen, was Ihnen zusagen würde.
  • Einkaufsliste schreiben: Nichts ist verführerischer als mit dem Gedanken einkaufen zu gehen, dass man mal schaut, was es im Supermarkt so gibt. Denn dann können Sie sich fast sicher sein, dass Sie mehr ausgeben als Sie ursprünglich wollten. Auch wenn es nur wenige Produkte sind, schreiben Sie sich vor jedem Einkauf eine Einkaufsliste und nehmen diese mit in den Supermarkt.

  • Hinterfragen Sie jedes zusätzliche Lebensmittel, Kleidungsstück etc.. Schauen Sie sich an, ob sich das entsprechende Teil für die notwendigen Kosten wirklich rentiert. Gerade bei einer neuen Hose oder einem neuen Oberteil macht die Frage Sinn, ob und wie oft Sie dieses dann tatsächlich in Ihrem Alltag tragen werden? Wenn die Antwort eine ernüchternde ist, lassen Sie das Kleidungsstück besser im Laden. Stellen Sie sich ebenso die Kosten/Nutzen Frage. Brauchen Sie für die Geburtstagsfeier Ihrer besten Freundin wirklich ein neues Kleid für 150 Euro, welches Sie dann womöglich nie mehr wieder anziehen?
  • Zeit ist Geld und umgekehrt: Dieser Leitsatz ist zwar schon viele Jahrhunderte alt, lässt sich aber auch ganz prima in unserem Alltag anwenden. Gerade wenn es nämlich um eine größere Anschaffung geht, die womöglich gar nicht notwendig wäre. Werfen Sie einen Blick auf den Preis und überlegen Sie in Ruhe wie viele Stunden Sie dafür arbeiten müssten, um dieses Geld wieder reinzuholen. Sie werden mit dieser Methode sicherlich Impulskäufe vermeiden können. Immerhin ist es eine sehr kritische Frage, ob das Kleid wirklich 15-20 Stunden Ihrer Arbeit wert ist.
  • Haben Sie sich trotz dieser kritischen Analyse unsterblich in ein Kleid oder ein Produkt verliebt? Nehmen Sie sich zwei bis drei Wochen Bedenkzeit und kommen dann erneut in das Geschäft. In manchen Fällen ist der Drang danach gar nicht mehr so groß und Sie wissen, dass Sie eine gute Entscheidung getroffen haben.

Wenn Sie Impulskäufe vermeiden wollen, so ist dies mit der entsprechenden Konsequenz und Härte sich selbst gegenüber relativ einfach möglich. Sie werden erstaunt sein, wie viel Geld Sie sich über das Jahr gesehen auf diese Weise ersparen.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

Leave a Comment