Verbraucherrecht

Recht: Auch ein Anwalt, der Ihnen Geld einbringt, darf kein Erfolgshonorar fordern

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geschrieben von experto.de

Rechtsanwälte, die gute Arbeit leisten, werden Ihnen gewöhnlich üppige Stundensätze in Rechnung stellen. In der Praxis kommt es gelegentlich aber auch vor, dass Anwälte lieber ein Erfolgshonorar haben wollen. Mit einem solchen Fall hat sich zuletzt das Oberlandesgericht Celle beschäftigt. Es ging um 340.000 Euro. Diese forderte ein Mandant von einer Versicherung. Im Erfolgsfall wollte der Anwalt davon 50.000 Euro. Dann jedoch weigerte sich der Mandant, die vereinbarte Summe zu zahlen.

Zu Recht, so das Oberlandesgericht (OLG). Erfolgshonorare verstoßen gegen § 49b Abs. 2 Bundesrechtsanwaltsordnung. Konsequenz: Sie sind sittenwidrig. Anwälte haben nur Anspruch auf Erstattung der gesetzlichen Gebühren. Diese hätten laut OLG hier lediglich 2.100 Euro betragen (Az. 3 U 250/04).
Zu Recht, so das Oberlandesgericht (OLG). Erfolgshonorare verstoßen gegen § 49b Abs. 2 Bundesrechtsanwaltsordnung. Konsequenz: Sie sind sittenwidrig. Anwälte haben nur Anspruch auf Erstattung der gesetzlichen Gebühren. Diese hätten laut OLG hier lediglich 2.100 € betragen (Az. 3 U 250/04).

Rechtsanwälte, die gute Arbeit leisten, werden Ihnen gewöhnlich üppige Stundensätze in Rechnung stellen. In der Praxis kommt es gelegentlich aber auch vor, dass Anwälte lieber ein Erfolgshonorar haben wollen. Mit einem solchen Fall hat sich zuletzt das Oberlandesgericht Celle beschäftigt. Es ging um 340.000 €. Diese forderte ein Mandant von einer Versicherung. Im Erfolgsfall wollte der Anwalt davon 50.000 €. Dann jedoch weigerte sich der Mandant, die vereinbarte Summe zu zahlen.

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