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So reduzieren Sie als Verkäufer Ihre PayPal-Kosten

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geschrieben von experto.de

Für Käufer ist die Nutzung und Bezahlung mit PayPal kostenlos. Als Verkäufer zahlen Sie zusätzlich zu einem Grundbetrag auch noch eine prozentuale Gebühr. Diese können Sie aber unter gewissen Bedingungen reduzieren. Wie das funktioniert lesen Sie in diesem Artikel.

PayPal ist eine Tochtergesellschaft von eBay und wird sehr häufig im Zusammenhang mit dem Online-Auktionshaus benutzt. Es ist ein Online-Bezahlsystem, das für Geldtransaktionen im Internet
genutzt werden kann. Im Juni 2014 betrug die Anzahl der registrierten Mitgliedskonten mehr als 230 Millionen und ist somit Marktführer unter den Bezahlsystemen.

Bei der Zahlung mit PayPal fallen für den Käufer keine Kosten an

PayPal steht immer wieder wegen verschiedener Aktionen in der Kritik. So hat das Unternehmen eine Zeit lang Konten von Benutzern eingefroren, die mit kubanischen Produkten wie Rum und Zigarren gehandelt haben, was aufgrund des Handelsembargos in den USA nicht erlaubt ist. Für das EU-Recht gilt dieses Embargo aber nicht, weshalb der amerikanische Konzern dafür stark kritisiert wurde.

Grundsätzlich ist PayPal kostenlos. Ein PayPal-Konto zu führen ist umsonst, ebenso das Bezahlen mithilfe von PayPal als Käufer. Auch für einen Verkäufer ist die Führung des PayPal-Kontos kostenlos. Die Transaktion kostet als Verkäufer wie auch als genereller Geldempfänger eine Gebühr. Die PayPal-Kosten bestehen dabei in Deutschland aus einer Grundgebühr von 0,35 Euro und 1,9 % des Umsatzes.

So reduzieren Sie Ihre PayPal-Kosten als Händler

Sind Sie ein Händler, der sein Geld mithilfe von PayPal empfängt, so können Sie sich bei PayPal anmelden, um individuelle Händlerkonditionen zu erhalten. Je nach Handelsvolumen können Sie auf diese Weise von günstigeren Abgaben profitieren, indem beispielsweise der variable Gebührensatz von 1,9 % herabgesetzt wird.

Allerdings ist die Möglichkeit diese Option in Anspruch zu nehmen an verschiedene Bedingungen geknüpft, die von PayPal individuell geprüft werden. So muss beispielsweise Ihr Verkaufsvolumen pro Monat einen gewissen Wert übersteigen, PayPal muss mindestens 90 Tage genutzt werden, die Größe des Warenkorbs muss ebenfalls immer einen gewissen Wert haben und die Nutzung des PayPal-Kontos muss ohne Beschwerden oder Beanstandungen erfolgen.

Händlerkonditionen je nach Verkaufsvolumen

Darüber hinaus müssen alle Waren, die verkauft werden, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von PayPal entsprechen. Die Händlerkonditionen können, wenn alle Bedingungen stimmen, folgendermaßen ausfallen:

  • Bei einer gleichbleibenden Grundgebühr von 0,35 Euro reduziert sich der prozentuale Anteil auf 1,7 % bei einem monatlichen Verkaufsvolumen von 5.001 Euro bis 25.000 Euro
  • Bei einer gleichbleibenden Grundgebühr von 0,35 Euro reduziert sich der prozentuale Anteil auf 1,5 % bei einem monatlichen Verkaufsvolumen von mehr als 25.000 Euro

Weitere Kosten, die beim Geldempfang via PayPal fällig werden

Doch auch bei weiteren Transaktionen entfallen auf Sie als Geldempfänger Gebühren. Sammeln Sie Spenden, so beträgt die Gebühr pro Transaktion 1,2 % plus ebenfalls wieder den Grundbetrag von 0,35 Euro.

Bei Mikrozahlungen, die über PayPal abgewickelt werden, wie zum Beispiel die Bezahlung für Musikdateien aus dem Internet oder für eine Flasche Bier, beträgt die Gebühr für den Verkäufer 0,10 Euro plus 10 % des Betrags. Mikrozahlungen sind alle Beträge zwischen 0,01 Euro und 5,00 Euro.

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