Aufnahme

Fotografieren bei jedem Wetter: Regenbilder

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geschrieben von Burkhard Strack

Im Frühling regnet es viel, die Erde ist nass und die frischen Triebe der Pflanzen haben leuchtende Farben. Gute Voraussetzungen für eine Fototour. Wer Wasser nicht scheut, kann auch bei schlechtem Wetter Regenbilder aufnehmen.

Regen verändert die Lichtstimmung und die Motive, die Ihnen zur Verfügung stehen. Mit etwas Planung können Sie tolle Regenbilder aufnehmen.

Bei Regenwetter die Kamera schützen

Wie immer bei nasser Umgebung gilt es, das Equipment zu schützen. Achten Sie darauf, dass die Fototasche stets verschlossen ist und stellen Sie sie nicht auf nassem Boden ab. Besonders vorsichtig müssen Sie sein, wenn Sie das Objektiv wechseln möchten. Suchen Sie sich einen Unterstand, um das Eindringen von Wasser in das Kameragehäuse zu vermeiden.

Achten Sie während der Aufnahme Ihrer Regenbilder darauf, dass auf der Frontlinse des Objektivs keine Tropfen sind, die Ihre Aufnahme verfälschen, indem sie Licht unerwartet brechen. Wischen Sie das Objektiv mit einem weichen Tuch ab.

Nehmen Sie eine einfache Plastikplane oder auch eine Rettungsdecke mit, wenn Sie Bilder im Regen machen möchten. Die Planen lassen sich platzsparend verstauen und bei Bedarf entweder als Abdeckplane oder Unterlage für Sie oder Ihre Kamera verwenden. Rettungsdecken eigenen sich darüber hinaus gut als Aufheller. Ein großer Regenschirm ist ebenfalls praktisch, besonders wenn Sie mit Stativ arbeiten, Ihre Kamera also nicht ständig halten müssen.

Motive für Ihre Regenbilder

Regen verändert das natürliche Licht. Die mit Wasser gesättigte Luft mindert den Kontrast, ähnlich wie bei Nebel. Dieser Effekt wird am besten sichtbar in Bildern, auf denen man in die Weite blicken kann. In der Entfernung liegende Teile des Motivs sind mit einem Schleier überzogen, sie wirken unscharf und weich.

Nässe kann aber auch mehr Kontrast in Ihr Regenbild bringen, denn auf nassem Material entstehen Glanzlichter. Besonders gut ist dieser Effekt auf Straßen zu beobachten, die durch den Regen dunkler werden, aber im Licht von Straßenlaternen und Autos glänzen. Diesen Effekt können Sie auch mit einem Blitzlicht erreichen.

Wenn Sie blitzen, während es noch regnet, müssen Sie sich klar machen, dass die Regentropfen auf Ihrem Bild zu sehen sein werden. Blitzen Sie, werden die Regentropfen nah an der Kamera als weiße Flecken wiedergegeben. Diesen Effekt können Sie auch bewusst einsetzen.

Möchten Sie die Tropfen betonen und auf Ihrem Bild sichtbar machen, sollten Sie einen dunklen Hintergrund für Ihr Regenbild wählen. Vor diesem wird das Wasser sichtbar. Um die Regentropfen im Fall einzufrieren, müssen Sie kurze Belichtungszeiten wählen, nicht länger als 1/250 Sekunde. Dieser Effekt wirkt auch interessant bei Spritzwasser, zum Beispiel in Pfützen. Als Close-Up mit dem Teleobjektiv aufgenommen wirken Tropfen besonders interessant.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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