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Wie Öffentlichkeitsarbeit Meinungen macht
Nicht Werbung prägt Marken sondern Öffentlichkeitsarbeit. Für Public Relation (PR) muss eng mit Medien wie Zeitungen, Onlineportalen, Radio- und Fernsehsendern zusammengearbeitet werden. PR-Manager wollen erreichen, dass nur Gutes über ein bestimmtes Unternehmen oder einen Politiker/Künstler publiziert wird. Gibt es Probleme etwa mit dem Absatz/Gewinn oder der Qualität von Erzeugnissen, sollen sie herunter geredet werden. Vor allem gegenüber den gewöhnlich kritisch eingestellten Journalisten. Aus mancher "Bad News" wird so eine Erfolgsgeschichte.
Professionelle Öffentlichkeitsarbeiter lügen allerdings nicht, was Unglaubwürdigkeit und schlechte Presse bescheren könnte, sondern lassen (scheinbar überflüssige) Fakten weg. So werden bei der Einführung eines neuen Produktes nur die Vorzüge für die Kunden gepriesen, die Nachteile dagegen "vergessen". Motto: das Positive muss immer überwiegen, der Kunde muss vom Produkt begeistert sein und es kaufen, egal ob er es auch wirklich braucht.
Das Kerngeschäft der Öffentlichkeits-Mitarbeiter oder auch Unternehmens- und Pressesprecher genannt, ist das Verfassen von Pressemitteilungen. Die sollten gleich am Anfang das Wichtigste in wenigen Sätzen erwähnen sowie eine Knaller-Überschrift besitzen - einen aha-Effekt, damit der gewöhnlich mit Informationen überfütterte Journalist die Meldung nicht gleich wegwirft. Die berühmten sieben W’s müssen in einer Pressemitteilung enthalten sein: Wer hat Was gemacht? Wo und Wann hat das stattgefunden? Wie und Warum lief es ab? Woher (Zitate) stammen die Aussagen? Lokale Themen greifen am unmittelbarsten in das Leben der Leser ein, sind deshalb am beliebtesten. Im Idealfall ist ein Pressefoto der Email angehangen, das exklusiv ist und den Text gut illustriert. Öffentlichkeitsarbeit sollte aus jedem noch so scheinbar langweiligen Thema eine interessante Lesegeschichte machen, mit anschaulicher Sprache, die keine Fremdwörter enthält. Öffentlichkeits-Mitarbeiter sollten ihre Pressemitteilung an die richtige Adresse (Ressort bei einer Zeitung/Rundfunkanstalt) senden und für Rückrufe und Recherchen bei der Gegenseite gut zu erreichen sein. Bei komplexen Themen empfiehlt es sich eine Pressekonferenz einzuberufen.