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Zecken sind Überträger der Borreliose und es ist damit zu rechnen, dass sie bei mildem Klima im Winter massig überleben werden. Häufig bleibt die Infektion unerkannt, weil die Zecke nicht bemerkt wurde. Die Homöopathie kann gute Dienste leisten, um das Pferd bei der Heilung zu unterstützen.
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Ich erwarte korrekte Information in den Artikeln. Wenn da behauptet wird, dass Borrelien und Herpes "ähnliche" Erreger seien, dann ist das schlicht falsch! Borrelien sind schraubenförmige Bakterien, deshalb kann man sie auch mit Antibiotika behandeln, Herpes dagegen sind Viren!!!
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Hallo Lynn,
es mag an der Wortwahl liegen dass man es falsch verstehen kann. Ich dachte nicht daran dass es ähnliche Erreger sind sondern dass sie ähnlich auf Behandlungen reagieren...darum der Vergleich.
Beide Erreger können nach einer Behandlung noch im Körper nachgewiesen werden und verschwinden mit einer Behandlung nicht, nur darum ging es mir. Das hätte ich besser ausdrücken können.
Ich denke das wir hier trotz eventueller unterschiedlicher Auslegungsmöglichkeiten eines Textes gute Arbeit leisten und werden uns in Zukunft bemühen auch solche Dinge zu berücksichtigen. Es steckt viel Liebe und Mühe in unserer Arbeit, die wir überwiegend aus Freude daran verrichten und es wäre auch nett dies zu würdigen.
Viele Grüße
Gabriele Zuske
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Hallo Gabriele,
ich anerkenne und würdige Ihre Arbeit durchaus! Vielen Dank dafür!
Trotzdem hielt ich meinen Einwand für wichtig, da sich sonst falsche Vorstellungen in manchen Köpfen festsetzen.
Gerade im Bereich Medizin/Gesundheit verbreiten sich schnell falsche Meinungen, die eventuell irgendwann Probleme bereiten könnten (z.B. dass dann manche Menschen meinen, dass Antibiotika bei Herpes angezeigt sind). Verstehen Sie was ich meine?
Liebe Grüße
Lynn
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Hallo Lynn,
aber sicher verstehe ich was Sie meinen und ich danke Ihnen dafür dass Sie darauf aufmerksam gemacht haben. Es ist durchaus wichtig auch Kritik zu üben
. Ich bin die Letzte die diese nicht annimmt.
Wie bereits erwähnt werde ich besonderes Augenmerk darauf haben solche Aussagen in Zukunft besser zu erklären damit keine Missverständisse auftreten können.
Viele Grüße
Gabriele Zuske
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Hallo Frau Zuske,
ich fand diesen Beitrag sehr interessant. Da ich aber leider kein Pferd besitze, möchte ich die Frage stellen: Was ist beim Hund mit Borreliose ?
Ich habe einen 2-jährigen Mischlingshund, der auch gerne Zecken aufsammelt und da wir mitten in der Natur ( Wald, Wiesen ) leben, stellt sich diese Frage immer wieder.
Liebe Grüße
joew
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Hallo joew,
Hunde können ebenso an Borreliose erkranken wie Pferde oder Menschen, aber man sollte sich nicht zu verrückt machen. Nicht alle Zecken übertragen den Erreger. Nur ca. jede 20.te Zecke ist ein Überträger und es kommt dann auch noch auf den Wohnort an, ob es in diesem ein vermehrtes Auftreten des Erregers bei den Zecken gibt.
Die Symptome sind bei Hunden ähnlich wie beim Pferd und ich werde gerne das Thema zum nächsten Monat für einen Artikel aufgreifen, wenn Interesse daran besteht.
Viele Grüße
Gabriele Zuske
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Hallo Frau Zuske,
ich bin sehr daran interressiert, was ich bei meiner Hündin gegen Borreliose tun kann. Gibt es Vorbeugung, dass sie Zecken erst gar nicht ins Haus bringt?
Wenn Borreliose schon vorliegen sollte, kann man analog wie beim Pferd homöopathische Mittel einsetzen?
Ich habe außerdem gelesen, dass es sich bei Borrelien um eine Bakterienart handelt, welche dem Syphiliserreger ähnlich ist.
Kann man davon ausgehen, dass evtl. eine entsprechende Nosode hilfreich wäre?
Viele Grüße
schildchen
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Hallo Schildchen,
auf jeden Fall würde ich vorbeugend in der Zeckenzeit zu 1 x im Monat Sulfur C 30 raten. Sulfur hat die Eigenschaft die Hautoberfläche zu verändern und damit fühlen sich Parasiten darauf nicht mehr sehr wohl. Es gibt sicher weiterhin Zecken die trotzdem beissen aber es sind nach meiner eigenen Erfahrung weniger als ohne Sulfur. Bei Bissen durch Zecken sollte man zuerst immer Ledum geben. Dieses Mittel ist bei allen Insektenbissen angezeigt. Zudem sollte die Zecke so schnell wie möglich entfernt werden.
Um bei Borreliose zu helfen kommt es auf die Symptome an. Bei Gelenkbeschwerden werden natürlich andere Mittel eingesetzt als bei Nervenerkrankungen. Für die Gelenke sind Bryonia und Ledum wichtige Mittel. Ansonsten kommen aber auch Mittel wie Lachesis, Mercurius solubilis und Nosoden wie Syphylinum, Medorrhinum und die Borrelia burgdorferi bei der Borreliose zum Einsatz.
Vorbeugend könnte man nur versuchen das Immunsystem zu stützen indem man Echinacea gibt.
Viele Grüße
Ihre
Gabriele Zuske
www.tierpsychologe-online.de
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Hallo Frau Zuske,
vielen Dank für Ihre Informationen; ich wohne nahe eines Hundeauslaufgebietes (Berlin-Stadgrenze-Brandenburg). Hier gibt es viele Zecken, welche schon am Hundefell bzw. auf der Haut zugebissen hatten. Ich hatte diese, möglichst gleich entfernt. Zukünftig werde ich Sulfur C 30 prophylaktisch geben. Wenn bereits Borr-Erkrankung vorliegt und Nosoden verabreicht werden könnten, welche Potenz und wieviel Globuli wären dann ratsam?
Mit freundlichen Grüßen
schildchen