Experte
Beiträge:
35
Registriert seit:
18.08.2010
Tauchausbildung: PADI oder CMAS?
Hat man sich entschlossen, Tauchen zu erlernen, wird man zwangsläufig mit zwei Ausbildungssystemen konfrontiert: das der Professional Association of Diving Instructors (PADI) und das der Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques (CMAS). Während PADI die größte Einzelorganisation ist, wurde CMAS als Weltdachverband des Tauchsportes und als Zusammenschluß nationaler Mitgliedsverbände lange vor Gründung von PADI in Europa gegründet.
Ganzen Artikel anzeigen
Er vergisst hier wesentliches
Herr Wolf vergisst, das einzig und allein die Tauchlehrer des VDST staatlich geprüfte Übungsleiter sind. Damit sind sie von der Lehrinhalten her befähigt, die wesentlichen psychischen, physikalischen und physiologischen Komponenten des Tauchsports, sowie sportlicher Bewegung über und unter Wasser zu vermitteln und auszubilden. Falls Tauchlehrer anderer Genese diese Fähigkeiten auch besitzen, ist es wunderschön. Sie haben dann aber eine eigene, freiwillige Ausbildung durchlaufen, z.B. als Übungsleiter oder Trainer in einem anderen Sportbereich.
Außerdem: Welche kommerzielle Tauchverband (Tauchfirma!) bietet und fordert eine persönliche Weiterbildung seiner Tauchlehrer? Außer dem VDST m.W. keiner.
Welcher komm. Tauchverband bietet Diversifizierung in Jugendleiter, Fachtrainer, Diplomtrainer?
Die Unterschiede zwischen kommerziellen und gemeinnützigen kommen ja nicht von irgendwoher.
Wann hat PADI oder SSI denn zuletzt Flossenschwimmmeisterschaften ausgerichtet, oder überhaupt ein Curriculum entworfen, wie Flossenschwimmen eigentlich geht? Aber warum auch, auf dem Grund knien ist ja viel einfacher. Dieser Aufsatz ist m.E. ein untaugliches Mittel, Mitglieder den Vereinen abzuwerben.
Ich kenne IDA aus den frühesten Anfängen, als die Abspaltung von DIWA erfolgte ("verkaufte" Brevets...).
Die Inhalte stammen ja letzlich alle vom VDST. Ist ja auch nicht schlecht, aber lasst doch die Kirche im Dorf. Ich hab schon mal gesehen, wie der Oberhäuptling einen Tauchschüler nach unten zog, der keinen Druckausgleich bekam...
Nebenbei: PADI oder SSI OWSIs werden auf französischen Basenals CMAS 2-Stern eingestuft ( immerhin!), nur nach Freigabe des jeweiligen Basisleiters als 3-Stern.
Matthias Voß
Übungsleiter 1991, TL 1 1992, TL2 1993, Trainerdiplom B Flossenschwimmen 1993, RAB-Trainer(Dolphin, Ray, Submatix)und staatlich anerkannter TL 1995, Nitrox TL 1998, "tausende TG" in Westatlantik, Mittelmeer, Roten Meer, Indischen Ozean, Ostsee, Süßwasser
Tauchausbildung
Arroganz und Hochmut kommen meistens vor dem Fall !Anscheinend haben Sie das Tauchen wohl erfunden, Sehr geehrter Herr. Wenn man Ihr Kommentar so liest, könnte man noch auf den Gedanken kommen, Sie sind ein hochqualifizierter Raumfahrtsingenieur, oder so.
Mfg Thomas Angerer
CMAS stirbt einen langsamen Tod...
...dank Tauchlehrern wie Herrn Voss. Jüngere Generationen haben meist kein Interesse an all den hohen sportlichen Ansprüchen, welche die meisten CMAS Tauchlehrer noch immer stellen.
Sie wollen einfach nur die Unterwasserwelt sehen, und warum auch nicht? Dazu muss man nicht den perfekten Flossenschlag beherrschen und auch kein Fitnesswunder sein. PADI allein bildet jedes Jahr mehr al eine halbe Million neuer Taucher aus, hinzu kommen noch die vielen weiteren Ausbildungsorganisationen nach amerikanischem System, und trotzdem gibt es fast keine Tauchunfälle (siehe z.B. DAN Europe Statistiken).
Wenn man die gleichen Maßstäbe, die viele CMAS-Tauchlehrer an neue Taucher stellen, an neue Fußgänger stellen würde, könnte der Staat jedenfalls jede Menge Geld sparen, das er bisher zur Erhaltung der Bürgersteige ausgegeben hat, denn die meisten Fußgänger wären nach den offiziellen Unfallstatistiken offensichtlich nicht fit und diszipliniert genug um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.