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Erfolg: So schaffen Sie, was Sie sich vornehmen
Warum sind manche Menschen so erfolgreich? Bringen Berufs- und Privatleben in Einklang und meistern jeden Schicksalsschlag, während andere von noch so kleinen Problemen förmlich aus der Bahn geworfen werden? Es gibt vier wichtige Erfolgsregeln, die für alle von uns gelten. Wer diese beherzigt, wird auch dem Leben neue Impulse geben oder das Leben sogar in eine völlig andere Richtung lenken können.
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Erfolg? = Six-letter-word ?!
Erfolg haben, erfolgreich sein... Erfolg ist heute ohne Wenn und Aber, dafür immer (? ist das noch so, Stichwort: Banker, Manager etc. ... einst galten solche und einige andere Berufsbezeichnungen allein schon als Garant für "das macht/ist jemand, der erfolgreich ist" ) positiv assoziiert.
Frage:
Ist eine - nur ein Beispiel - Frau, die allein 6 Kinder aufzieht, angewiesen auf staatliche "Fürsorge", die das Alles schafft ohne schon vormittags zur Flasche zu greifen, ist diese "erfolgreich"? OH, JA! ( kurzer Exkurs zur "Fürsorge" = sehr euphemistisches Wort im Zusammenhang mit der staatlich festgeschriebenen "Armut" bzw. "Armutsgrenze" im Rahmen der "Hartz4" - Regelungen, und von denen gibt es mehr als zu viele, besonders zu viele sinnwidrige, schwammig formulierte, so-und-so-und-es-könnte-aber-fragen-Sie-Ihren -Sachbearbeiter... ach, der/die weiß es auch nicht, nun, zunächst haben wir da ja noch Essensgutscheine, jaja, Sie haben keine Schuld, dass Ihre Firma insolvent wurde, aber nun ist sie es mal, und Sie müssen sich nach der, zugegeben, etwas klein geratenen Decke richten, und schließlich, ja, die Kluft zwischen den Reichen und allen anderen, und natürlich denen, die im Abgrund von staatlichen Zuwendungen gestrandet sind, ist wahrlich , zugegeben, ist schamlos, ja, eine Schande, nein, verstehe, Moral, Ethik, ja wo sind sie denn, wir haben unsere Regeln, ja, sicher, immer noch 5t-reichstes Land der Erde, ach, Sie haben nur verfaultes Gemüse bekommen für Ihre Essensgutscheine, nun, wir sind da irgendwie auch überfordert.... Tatsächlich, ja, noch ein Gerichtsurteil, noch mal wurden die Hartz4-Regelungen als verfassungswidrig verurteilt?!...warum trotzdem Nichts geschieht, nun, -haben wir eigentlich eine... ich dachte, eine Verfassung haben nur die Amerikaner... nun gut, das muss, und da sind wir in Deutschland doch vorbildlich , im Befolgen von Regeln wirklich immer sehr erfolgreich, also, das heißt eben auch, das muss ja Alles überprüft werden, nachgeprüft, undsoweiter... also, solche Gerichtsentscheidungen, nun, die bürokratische Ordnung können diese ja auch nicht einfach so hinwegfegen... , diese Ordnung hat ja Befugnisse usw. usw. usw. ).
Ist "Erfolg" immer erstrebenswert, immer anzuerkennen...: spricht man von "erfolgreichen Zuhältern" (nur ein Beispiel)?
Erstmal einkreisen: ethymologisch: also "Erfolg" = Rückbildung während des 17. Jhs. zu "erfolgen" = "Erreichen, Erlangen"
Ja, und? Nun: - um beim ersten Beispiel zu bleiben -: die Frau mit den 6 Kindern erreichte kein hohes Alter, da sie, um erfolgreich ihre Kinder unter schwierigen Umständen aufzuziehen, weder Zeit noch Geld hatte, zum Arzt zu gehen, sich oft nur unzulänglich ernähren konnte, dazu so manchen seelischen Druck (Demütigungen, Herablassung... und immer Sorge, wie schaffe ich es bis zum nächsten Zahltag) aushalten musste, kurz: sie hatte Erfolg, ihre Kinder sind alle erwachsen, hier ein paar Drogenprobleme, da ein paar Essstörungen, naja, wo gehobelt wird, fallen Späne... sie zahlte dafür mit einem oft traurigen und kurzen Leben, sie war nicht einmal sonderlich begierig, als sie schwer erkrankte, ihr Leben zu verlängern. sie hatte es geschafft. Aber sie "erreichte" kein langes, glückliches Leben, also?
Niemand jedenfalls sprach im Zusammenhang mit ihrem Dasein von "Erfolg".
Also, ich bin mir nicht so sicher, was ein erfolgreiches Leben sein mag, wie es sein sollte, und ob nicht letztlich doch Geld der entscheidende Faktor für gesellschaftliche Anerkennung im Sinne von "Erfolg haben" ist.
Nicht aufgeben: ja, das ist wichtig, ich finde es sehr gut, dass Sie es betonen: dieses - oft trotz schlimmer Widrigkeiten - "Weiter machen", es immer noch , wenn nötig, noch einmal versuchen, das Beste geben, nie aufgeben: hätte Samuel Beckett (wieder nur eines von zahllosen Beispielen, dieses aus dem Berufsfeld: Schriftsteller) nach der 1001sten Absage nie wieder ein Manuskript eingereicht, also für mich wäre dann diese Welt sehr viel "ärmer"... gut, er hatte Freunde, die ihn ermutigten, dennoch, man bedenke, einer der international anerkanntesten, berühmtesten Schriftsteller des 20. Jhs. , war schon recht betagt, als sein wohl bekanntestes Theaterstück "Warten auf Godot" veröffentlicht, aufgeführt wurde... er hatte, wie so viele, in der "Warteschleife", schließlich war er auch (nur) ein Mensch, schon lange angefangen zu viel zu trinken... aber er hat immer weiter gearbeitet und sein Gesamtwerk, Verbeugung! Und dann war er nicht nur erfolgreich, sondern es hagelte nurmehr Superlative "... der erfolgreichste", schließlich sogar -obwohl, wie sympathisch, er sehr bescheiden gelebt hat bis ans Ende - der reichste (!) Schriftsteller des letzten Jahrhunderts (überall irgendwo auf der Welt wird ständig und stetig wieder "Warten auf Godot" aufgeführt, die Tantiemen fließen in reißenden Strömen...wohin? zu den "Erniedrigten und Beleidigten" = Dostojewski )
Und zum Schluss nun noch Danke für die guten Zitate, ich beende meinen Text hier auch mit einem solchen:
"There is no success like failure, and failure is no success at all" (Zeile von Bob Dylan).
What? Yeah!
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