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01.09.2011
Es gibt ein einschlägiges Mittel, um auch bei eisigen Temperaturen eine warme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dazu gehören ein gemütlicher Ort, eine warme Decke und heiße Getränke. Diese Getränke sollen in den nächsten Wochen thematischer Mittelpunkt meiner Editorials sein. Heute beginne ich mit dem wohl beliebtesten Heißgetränk der Welt: dem Kaffee.
Auch wenn sich Tee oder Kakao einer großen Fangemeinde auf der ganzen Welt rühmen können, ist es die Kaffeebohne, die mit dem zweiten Platz auf der Rangliste der Weltwirtschaftsgüter auftrumpfen kann. Nur noch Erdöl ist nach wie vor gefragter als das Genussmittel Nr. 1.
Ursprung der herben Bohne
Die Bezeichnung des Kaffees leitet sich verschiedenen Theorien zufolge aus dem Herkunftsland Äthiopien - genauer der Region ''Kaffa'' ab. Die ursprüngliche Kaffeetradition überliefert das Rösten der Kaffeebohnen in einer Pfanne, gefolgt von dem Zermahlen in feines Pulver und der anschließenden Mischung mit Wasser und Zucker. Das gekochte und portionierte Gebräu in dieser einfachen Variante musste erst verschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen, bis es in der heutigen Zubereitungsart Weltruhm erlangte.
Verschiedene Kaffeesorten
Es gibt unterschiedliche Bohnen von unterschiedlicher Qualität Die bekanntesten Sorten heißen ''Arabica''- und ''Robusta''; diese werden auch am häufigsten getrunken. Doch auch innerhalb dieser beiden Arten gibt es enorme Unterschiede was Qualität, Geschmack und Herkunft angeht.
Die Arabicabohne ist qualitativ hochwertiger als andere Bohnen, was auch an ihrer Anbaulage liegt. Denn je höher die Anbaulage, desto besser die Qualität - und daher erklärt sich auch der höhere Preis im Vergleich zu Robusta-Sorten. Diese beinhalten nämlich einen erhöhten Gehalt an Chlorogensäure, was zu Sodbrennen und Magenschmerzen führen kann. Ebenso ist in der Robusta-Bohne mehr Koffein zu finden, was empfindliche körperliche Reaktionen wie Zittern, Schlaflosigkeit und Stoffwechselstörungen fördert.
Espresso
Espresso wird aus den gleichen Bohnen hergestellt wie Kaffee – der Unterschied liegt in der Röstung. Die Bohnen für den Espresso werden unter längerer und stärkerer Hitze geröstet. Dies gibt ihm auch seinen besonders herben, aromatischen Geschmack. Besonderes Merkmal ist die braune Schaumschicht des starken Kaffeegetränks. Dieser Schaum besteht aus Kaffeebohnenölen und entsteht, wenn Wasser mit hohem Druck durch das gemahlene Espressopulver gepresst wird.
Zubereitung
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Zubereitungsarten für Kaffee. In den meisten Fällen wird das gemahlene Pulver mit brühendem Wasser übergossen und gefiltert. Der Sud aus der Kaffee-/Wassermischung wird dann heiß mit Milch, Zucker oder pur getrunken. Für die beliebtesten deutschen Zubereitungsarten finden in Deutschland die Kaffeemaschine (mit Filtertüten), die Kaffepadmaschine (mit einsetzbaren Kaffeepads) und die Napoletana (vornehmlich für Espresso) Verwendung.
Gehört Kaffee auch zu Ihren Lieblingsgetränken, ist er ein regelmäßiger Teil Ihres Alltags oder lassen Sie lieber die Finger von dem starken, koffeinhaltigen Getränk?