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26.09.2011
Das Internet und besonders soziale Netzwerke wie Facebook sind für Kinder und Jugendliche enorm wichtig. Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, haben diese Medien jedoch nicht nur positive Einflüsse auf die Psyche der Kinder. Larry D. Rosen, Professor für Psychologie an der California State University hat dieses Phänomen untersucht und diverse negative Beeinträchtigungen festgestellt.
So zeigen Jugendliche, die häufig bei Facebook aktiv sind, vermehrt narzisstische Tendenzen. Dies kann sich im Erwachsenenalter bis hin zur Paranoia oder asozialem Verhalten steigern. Internet und Videospiele fördern bei Kindern Bauchschmerzen, Angst und Schlafstörungen. Langfristig führt ein Übermaß der Neuen Medien zu Lernschwächen und Schlaf- und Konzentrationsstörungen, mehr dazu auf http://elternhelfer.com/news/facebook-fordert-depressionen-agresssionen-und-alkoholkonsum-aber-hat-auch-positive-nebeneffekte/9570101/.
Dies betrifft aber nicht allein nur soziale Netzwerke, Kinder sind im Internet allgemein höheren Gefahren ausgeliefert. Ein Kind, das ohne Aufsicht im Internet surft, gerät schnell auf Seiten, die nicht für Kinder geeignet sind. Ob Gewaltdarstellungen oder Pornografie, das Internet kennt keine Altersgrenzen. Einerseits ist eine gewisse Medienkompetenz sehr wichtig für Kinder, anderseits sollten die Eltern stets dabei sein.
Sollen sind Kinder zu Digital Natives entwickeln, dann geht das nur schrittweise. Verantwortungsvolle Eltern begleiten jeden Schritt des Kindes ins Medienzeitalter. Es gilt, die passenden Seiten zu finden, die sowohl den Interessen als auch dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechen. Um Spätfolgen von ungebremstem Internetsurfen entgegenzuwirken, braucht es Eltern, die hinsehen, was ihre Kinder tun!
Um das Interesse des Kindes am Internet in die richtigen Bahnen zu lenken, sollte man sorgfältig abwägen, wie lange und vor allem wo ein Kind surft und in welchem Maß, es soziale Netzwerke nutzt.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.2011 um 18:38.]