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Homöopathie für Kinder: Warum keine Chemie?
Homöopathie für Kinder: Eltern möchten das Beste für ihre Kinder. Es besteht aber häufig eine Menge Verwirrung darüber, was denn nun das Beste sein könnte. Zeige ich meinem Kind, dass ich Fürsorge trage, indem ich bei jedem Fieber eine Chemiekeule kaufe und das Übel einfach verschwinden lasse? "Du musst nichts tun, mein Schatz, das übernimmt die Medizin für dich!" Ist das ein sinnvolles Signal?
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Ein gefährlicher Artikel
>Zeige ich meinem Kind, dass ich Fürsorge trage, indem ich bei jedem Fieber eine Chemiekeule kaufe und das Übel
>einfach verschwinden lasse? "Du musst nichts tun, mein Schatz, das übernimmt die Medizin für dich!" Ist das ein
>sinnvolles Signal?
Ein perfider Trick. Das Signal des gesamten Artikels soll wohl sein: "Kaufe homöopathische Mittelchen!"
Dies wird den Eltern als Fürsorge verkauft. Im Gegenzug wird die wahre Fürsorge, nämlich der Gang zum Arzt, sowie eine medizinische Behandlung ausgeredet.
>Im Fieber bildet der Körper überhaupt erst die nötigen Abwehrkörper.
Das ist schlicht falsch.
Wer sein Kind leiden lässt und ihm die notwendige medizinische Behandlung versagt, handelt unverantwortlich.
Hier wird offen zur Kindsvernachlässigung aufgerufen, und die Redaktion lässt es durchgehen.
Ein Armutszeugnis
Nichts verharmlosendes
Dann lesen Sie den Artikel noch mal richtig!
Selbstverständlich wird hier den Eltern ausgeredet, ihr Kind medizinisch zu behandeln. Schon der Titel lautet "Warum KEINE Chemie?". Von "Ergänzung", also dem üblichen Trittbrettfahren der Homöopathie während einer wirksamen Behandlung, steht da nichts. Wo lesen Sie das?
Im Gegenteil: Den Eltern wird ausdrücklich empfohlen, das Kind vor sich hin fiebern zu lassen:
>Eine durchgemachte Krankheit wirkt auf allen Ebenen aufbauend. " Ich hab es geschafft!" " Ein Zuckerkügelchen hat mir dabei geholfen!"
Also: Fieber und nicht behandeln. Das alte Lob der Krankheit: "Nur wer krank wird, bleibt gesund."
Normalerweise erkennt jeder Mensch den inneren Widerspruch. Homöopathie- Anhänger erkennen ihn erfahrungsgemäß nicht.
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Wichtig für Eltern und eigentlich jeden anderen sind aber auch folgende Fakten:
Fieber hat durchaus eine nützliche Wirkung bei akuten Krankheiten.
Das Immunsystem wird unterstützt.
Abwehrstoffe gelangen schneller an ihren "Einsatzort".
Es werden mehr Abwehrstoffe gebildet. (T-Lymphozyten werden aktiver)
Die Vermehrung der Erreger wird durch die höhere Temperatur gehemmt, die Erreger werden sogar abgetötet.
Untersuchungen zeigen, dass die Dauer einer Influenza um ca. 3 Tage kürzer ist, wenn das Fieber nicht gesenkt wird.
Die Untersuchungen und Studien von Garth Dixon und Gavin Barlow zeigten, dass 82 % der Lungenentzündungspatienten, deren Fieber nicht gesenkt wurde überlebten, im Gegensatz zu 30% der Patienten, deren Fieber stark gesenkt wurde. Das ist eine deutliche Sprache. In Großbritannien ist das Fiebersenken seitdem nicht mehr Doktrin.
Ist die Lehrmeinung von heute (auch in Deutschland gibt es vermehrt Ärzte, die das Fiebersenken nicht mehr generell empfehlen), der Kunstfehler von morgen?
Die jahrelange Erfahrung (nicht nur homöopathischer) Kinderärzte zeigt, dass Kinder, bei denen Fieber weniger häufig gesenkt wird und die harmlose Infektionen auf eine natürliche Art und Weise überwinden, insgesamt gesünder sind.
Denn grundsätzlich ist ein trainiertes Immunsystem eher in der Lage, sich gegen zukünftige Erreger zu wehren, als ein untrainiertes.
Wenn man diese Hintergründe in Betracht zieht, stellt sich tatsächlich die Frage: Womit tue ich meinem Kind gutes? Indem ich es momentan von den unangenehmen Symptomen befreie oder indem ich es durch diese schwierige Zeit durchgehen lasse und es damit förder, stärke und ihm zu einer besseren Gesundheit verhelfe? Es geht doch darum, die Kinder stark zu machen. Und wie in allen Lebensbereichen gilt: Unterdrückung führt zu Schwäche!
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Zum Nachlesen:
Fieber: Finger weg vom Thermostat (10.09.2010) - DocCheck News
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Uups vergessen:
Bei den Lungenentzündungspatienten überlebten ALLE, die 40° Fieber entwickelten!!! Also eine 100% Quote....
zum Thema
Es geht nicht um "fiebersenkende" Mittel, sondern um Homöopathie als vermeintliche Alternative zur Medizin.
Man lese noch einmal dieses Zitat aus dem Artikel::
...
Zur Erinnerung:
...
man beachte das argumentative Hintertürchen vom "gut gewählten" Mittel...
Es wird solange probiert, bis es dem Patienten besser geht (oftmals nach 7 Tagen).
In allen anderen Fällen war es das falsche Mittel.