Alle Kategorien
Finanzen & Versicherungen
Banken und Kredite
Kreditkarten
Tagcloud
Schwarze Kreditkarten für Jedermann
Gab es anfangs nur eine Kreditkarte, und zwar 1894 in den USA, so hat die Produktpalette im Laufe der Jahrzehnte rasant zugenommen. Die Kreditkarte gibt es heute bei allen Kreditinstituten als Classic Card, als Gold Card mit besonderen Zusatzleistungen und bei vielen Banken als Prepaid Card. Neuerdings gibt es darüber hinaus „Above Gold Cards“, die meistens als Platinum Cards auftreten, und ein Jahreseinkommen von mindestens 100.000 Euro voraussetzen.
American Express lancierte schließlich die tiefschwarze Centurion Card zur Zurschaustellung elitärer Angehörigkeit, woraufhin Master Card mit der ebenfalls schwarzen World Signia folgte. Beide Karten sind Top-Kunden mit einem Jahreseinkommen von mindestens 500.000 Euro vorbehalten und nur auf Einladung der ausstellenden Bank erhältlich. Centurion und World Signia werden sozusagen „verliehen“ – sie können nicht beantragt werden. Und längst wird nicht Jedem, der über dieses Jahreseinkommen verfügt, die Karte automatisch verliehen. Weit gefehlt! Es kommen zur „Verleihung“ nur die Kunden in Frage, die bisher auf ihrer Platinum-Karte einen Jahresumsatz von mindestens 100.000 Euro hatten. Nichtsdestotrotz gelten die beiden schwarzen Karten als das Non Plus Ultra in der Welt der Kreditkarten.
Schwarze Prepaid Master- und Visa-Karten
Wer eine schwarze Kreditkarte allerdings nur braucht, um Eindruck zu schinden, oder wer aufgrund fehlender Bonität keine klassische Visa- oder Master Card bekommt, muss dennoch nicht auf das begehrte tiefschwarze Objekt verzichten, denn mittlerweile können klassische Kreditkarten sowie Karten auf Guthabenbasis, die so genannten Prepaid Cards, in schwarzem Design bei vielen Banken beantragt werden, was die schwarze Karte deshalb nicht länger zu etwas besonderem macht. Zumindest, wenn es nur um die Farbe geht.
Die schwarze Suprema-Card der Schwäbischen Bank
Mit der Suprema Card der Schwäbischen Bank, der schwarzen „Goldkarte“ unter den Prepaid Master Cards, schindet der Karteninhaber allemal Eindruck. Das besondere an der Karte ist, dass man sie auch als Girokonto benutzen kann. Diese Zusatzleistung hat mit 79 Euro Jahresgebühr natürlich ihren Preis – dafür fallen aber keine weiteren Gebühren an, auch nicht beim Auslandseinsatz. Die Karte kann bis maximal 10.000 Euro aufgeladen werden und unterliegt dem Einlagensicherungsfonds, das heißt, im Falle einer Insolvenz der Bank ist das Kartenguthaben gesichert. Jeder kann die Karte beantragen, denn es erfolgt keine Schufa-Abfrage oder Bonitätsprüfung.
Payango – die Karte mit Guthabensverzinsung für Individualisten
Die Payango Prepaid Visa Card der Landesbank Baden-Württemberg (BW-Bank) bietet ein Prozent Guthabenszinsen p.a. auf den geladenen Betrag, weshalb sich die Payango Card auch hervorragend als „Sparkarte“ eignet. Die Karte gibt es in mehreren Motiven, jedoch auch ohne Motiv in tiefem schwarz. Die Jahresgebühr beträgt 25 Euro im Jahr, ein Aufladelimit gibt es nicht. Ob Schüler, Student, Arbeitsloser oder Arbeitnehmer – jeder bekommt die Payango Prepaid Visa Card – es erfolgt keine Schufa-Abfrage oder Bonitätsprüfung.
Die hochgeprägte Medius-Card
Seit kurzem gibt es in Deutschland die erste Kreditkarte auf Guthabenbasis mit Hochprägung: Die schwarze Master Card der Münchener Medius Card AG, die sich außer der Hochprägung von den anderen Prepaid Kreditkarten im Preis deutlich unterscheidet. Man zahlt für die Karte nicht nur 39 Euro Jahresgebühr, sondern auch 39 Euro Ausstellungsgebühr. Da die Karte nicht von einer Bank ausgestellt wird, sondern von Transact Network Limited in Gibraltar, ist sie lediglich eine elektronische Geldbörse, in der sich das verfügbare Guthaben befindet. Zudem ist das Kartenguthaben nicht durch den Einlagensicherungsfonds, wie bei deutschen Banken, abgesichert, da die Medius-Kartenkonten in Gibraltar geführt werden.
2 Bewertungen