von Thomas Barwinski, veröffentlicht in Ehrenamt
Erfolgreiches Teamwork ist auch im Vereinsleben wichtig.
Teamwork heißt, ein Teambewusstsein zu besitzen
Es gibt natürlich Vereine, in denen es gar keine Teams gibt. Dort wird die ganze Arbeit von einzelnen Leuten erledigt. Als Gruppierung zusammen nennt man sie hinterher Vorstand. Dies ist natürlich nicht der Weg, den ich Ihnen aufzeigen möchte.
Natürlich ist es so, dass einige Aufgaben nur durch bestimmte Instanzen erledigt werden können (die Fähigkeiten dazu hat nur eine bestimmte Person) oder müssen (die Erlaubnis bestimmte Tätigkeiten durchzuführen hat nur eine bestimmte Person). Bei der Vereinsarbeit gibt es dennoch jede Menge anderer Schnittpunkte, in denen mehrere Menschen zusammenarbeiten können, sollten und manchmal sogar müssen.
Wenn Arbeiten stets nur von Obleuten, Vorständen oder Ehrenamtlichen ausgeführt werden, kann dies nur falsch sein. Ich appelliere: Nehmen Sie auch normale Vereinsmitglieder in die Pflicht!
Nur um einmal ein paar gezielt provokante Fragen zu stellen. Natürlich gibt es Vereinsmitglieder, die nur ihrem Hobby nachgehen. Das ist auch absolut in Ordnung so. Aber auch diese Mitglieder, kann man ansprechen.
Das Potential wird durch Teamwork erhöht
Ich habe in meinem Artikel Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Vereinsleben über den Nutzen gesprochen, wenn eine größere Gruppe qualitativer arbeiten kann. Das Ergebnis einer größeren Gruppe kann sein, dass es mehr Ideen geben kann, bessere Vorschläge und mehr Expertise.
Wenn Sie es schaffen, Vereinsmitglieder in Ihr Team einzugliedern, egal ob es um operative Dinge geht oder organisatorische, dann ist das Know How größer. Das Vereinsmitglied, das als Eventmanager tätig ist, kann mit Sicherheit in verschiedenen Projekten, die mit Veranstaltungen zu tun haben, eingegliedert werden. Das Vereinsmitglied, das als Steuerberater tätig ist, kann in Zusammenarbeit mit dem Vorstand in finanziellen Angelegenheiten beratend zur Seit stehen.
Das Vereinsmitglied, das Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens ist, kann in die Sponsorenakquise auf Grund seiner geschäftlichen Kontakte eingebunden werden.
Die Motivation, der Schlüssel jeden Teamworks
Wenn Sie die o. g. Gedankengänge noch nicht in Ihren Führungsstil übernommen haben sollten, ja vielleicht sogar daran gescheitert sind, muss eines beachtet werden: Die Motivation.
Es gibt die Sorte von Mitgliedern, die generell eine hohe Affinität zu Engagement ausweisen. Es gibt aber auch die Sorte, die man motivieren muss. Egal welche Gruppe Sie ansprechen möchten. Ein Konzept, wie man Mitglieder zu mehr Engagement motivieren kann, ist in jedem Falle sinnvoll.
Die größten Motivationsschübe erreicht man durch Belohnung. Dabei muss es nicht immer Geld sein. Seien Sie kreativ. Haben Sie vielleicht Kooperationen mit Sportartikelläden? Vielleicht kann man für die engagierten Mitarbeite extra Rabatte aushandeln. Ehrungen können ebenfalls für Motivation sorgen.
Mein Tipp
Gerade bei jungen Menschen kann man mit Verantwortung punkten. Geben Sie auch jüngeren Mitgliedern Verantwortung. Verantwortung ist zumeist das, womit sie sich profilieren können.
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