von Sabine Hutter, veröffentlicht in Reisen
Als die ersten Fälle von Schweinegrippe in Mexiko bekannt wurden, mussten auch die Vereinigten Staaten mit einem Übergreifen der Krankheit ins eigene Land rechnen. Aber die Schweinegrippe in der USA hatte gegenüber Mexiko den Vorteil, dass die Behörden reagieren konnten, als es zu ersten Fällen von Schweinegrippe im eigenen Land kam.
Rund 20 US-Bürger erkrankten in den ersten Tagen nach Bekanntwerden an der Schweinegrippe. Länder mit einer schlechteren Infrastruktur haben es wesentlich schwerer, sagte die Ministerin des Heimatschutzes Janet Napolitano gegenüber der Washington Post, die Vereinigten Staaten hingegen seien für den Kampf gegen die Schweinegrippe gewappnet.
USA hat mehr Kranke als andere Schweinegrippe Länder
Bis Mitte September 2009 sind in Amerika etwa eine Million Menschen an der Schweinegrippe erkrankt und 170 Menschen starben bereits daran. Trotzdem sprechen die USA noch nicht von einer Epidemie und wer in die USA reisen möchte, der kann das auch weiter ohne Bedenken tun.
Zu Anfang gab es auch bei der Einreise nach Amerika Gesundheitskontrollen, die aber mittlerweile wieder aufgehoben wurden. Nur bei Reisenden aus Schweinegrippe Ländern werden noch Kontrollen durchgeführt.
Impfungen gegen Schweinegrippe in der USA geplant
Im Herbst 2009 soll es in allen Bundesstaaten Massenimpfungen geben, um so eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern. Nach Aussage der New York Times, sieht die Regierung der USA kein nationales Risiko in der Schweinegrippe, Länder in anderen Teilen der Welt sind weitaus schlimmer betroffen.
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