von Mandy Otero-Dietzschkau, veröffentlicht in Lateinamerika-Reisen
Haiti – das ärmste Land Lateinamerikas
Die Katastrophe trifft ein Land, welches als Ärmstes der westlichen Hemisphäre gilt. Eine bereits vorher schlechte Infra- und Baustruktur mit mangelhafter Wasser-, Strom- sowie Telekommunikationsversorgung löst nun eine Katastrophe nach der Katastrophe aus. Viele Krankenhäuser sind zerstört, Medikamente und Erstversorgungsmittel sind knapp.
So teilt die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen auf ihrer Internetseite mit, ihr Traumazentrum in Port-au-Prince sei schwer beschädigt worden und aus einer Geburtsklinik mussten wegen der Einsturzgefahr die Patientinnen in Sicherheit gebracht werden.
Die Slums an den Berghängen von Port-au-Prince sind besonders stark betroffen, da die Hänge zum Teil abgerutscht seien. Auch in der Dominikanischen Republik bebte die Erde, es gab nach offiziellen Angaben jedoch keine Schäden. Dennoch rief die Regierung zur schnellen Hilfe ihrer Nachbarn, mit denen sie sich die Insel Hispaniola teilen, auf.
Jochen Zschau, Leiter des Bereichs Erdbebenrisiko und Frühwarnung am Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam (GFZ) sagt in einem „Zeit Online“ Artikel: "Es gibt noch keine Entwarnung, Haiti muss sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf weitere Beben in den nächsten Tagen und Wochen einstellen."
Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti
Viele Länder haben bereits Hilfe gesendet und unzählige Helfer vor Ort suchen sowie helfen Überlebenden. Doch was können Sie tun? Verschiedene Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, die Kindernothilfe, die Welthungerhilfe oder Ärzte ohne Grenzen bitten unter anderem auf ihren Internetseiten um Sach- oder Geldspenden. JEDE HILFE ZÄHLT!
Bilder des Erdbebens finden Sie auf den Seiten der Tagesschau.
Hilfsorganisationen:
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Mein Name ist Mandy Otero-Dietzschkau. Ich bin Ihre Expertin für Lateinamerika.