von Mandy Otero-Dietzschkau, veröffentlicht in Lateinamerika-Reisen
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional El Leoncito, San Juan
Der Nationalpark El Leoncito wurde 2002 gegründet um eines der repräsentativsten Beispiele von hohem Anden-Buschland zu schützen. Er liegt im trockensten Gebiet Argentiniens und kann selbst einen ausgetrockneten See vorweisen. Auf einer Fläche von 76.000 ha werden neben historischen Plätzen und paläontologischen Stätten auch Gebiete von archäologischem Interesse, wie beispielsweise ein Teil des Inkapfades geschützt. Aufgrund der Schadstofffreien Atmosphäre ist die El Leoncito Sternwarte die beste astronomische Einrichtung im ganzen Land.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional San Guillermo, San Juan
Der Nationalpark San Guillermo wurde 1998 gegründet um das größte Vorkommen von wilden "Camelidos" (ähnlich dem Lama) in Argentinien zu schützen. Es können mit viel Glück unter anderem Vikunjas (Gattung der Kamele), Guanacos, Nandus, Kondore, Pumas oder Rotfüchse beobachtet werden.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Lihué Calel, La Pampa
Auf einer Fläche von 32.000 ha ragen Granitfelsen bis zu 600 m in den Himmel. Plötzliche Regengüsse verwandeln das Gebiet in reißende Fluten mit spektakulären Wasserfällen. Unterirdische Wasserläufe versorgen auch in der Trockenzeit den Buschwald mit Wasser.
Zudem gibt es eine vielfältige Tierwelt. Zu finden sind beispielsweise Graufüchse, Guanacos, Nandus oder Maras (patagonische Hasen). Vom Campingplatz aus wird der Besucher über einen ausgeschilderten Pfad zu einer Höhle mit Felsenbildern geführt.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional El Palmar, Entre Rios
Der Nationalpark El Palmar wurde 1966 gegründet um das größte Aufkommen von Yatay-Palmen zu schützen. Es gibt einen Campingplatz sowie ein Besucherzentrum.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Pre-Delta, Entre Rios
Der Nationalpark Pre-Delta wurde 1992 mit dem Ziel des Schutzes des Umfeldes des Deltas oberhalb des Paraná Flusses gegründet. Auf einer Fläche von 2.458 ha beherbergt der Park verschiedene Inselchen auf denen Otter, Kaimane sowie Watvögel beobachtet werden können.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Quebrada del Condorito, Córdoba
Der Nationalpark Quebrada del Condorito ist der einzige Nationalpark in Córdoba. Geschützt sind die Gebirgslandschaft und besonders eine große Schlucht an deren Hängen Kondore nisten. Es gibt Wanderpfade und Mountainbike-Wege.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Sierra de las Quijadas, San Luis
Auf einer Fläche von 150.000 ha können im Nationalpark Sierra de las Quijadas Fossilien und Dinosaurierspuren gefunden werden. Mit seinen bizarren Felsformationen und tiefen Canyons ist der Park auch bei Trekkingbegeisterten beliebt.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Talampaya, La Rioja
Der 270.000 ha große Nationalpark wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Seine wüstenhafte Landschaft mit den vielfarbigen Gesteinsformationen ist atemberaubend. In den Canyons nisten Raubvögel. Neben Höhlenmalereien sind auch Ruinen von alten Gebäuden zu finden. Campen ist im Park möglich. Aber Achtung nachts kann es sehr kalt werden.
Der argentinische Nationalpark Parque Nacional Los Venados, San Luis
Der Park mit einer Fläche von 13.0000 ha wurde im Jahr 2000 gegründet. Hier tummeln sich viele Hirsche, die in ihrem Lebensraum geschützt werden müssen.
In meinem nächsten Artikel erfahren Sie mehr zu den Nationalparks im Süden Argentiniens.
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Mein Name ist Mandy Otero-Dietzschkau. Ich bin Ihre Expertin für Lateinamerika.