von Thuy Tran, veröffentlicht in Vietnam
Entspannung am Strand von Nha Trang
In Nha Trang können Sie richtigen Strandurlaub machen, mit allem, was dazu gehört! Der Sandstrand ist über 5 km lang. Sie können auf Liegestühlen die Sonne anbeten, schwimmen oder sich einfach mit einem Buch entspannen. Cocktails und andere Getränke bekommen Sie von den Cafés, die hier so zahlreich aufgestellt sind.
Hier am Strand, da er so groß ist, finden Sie sicherlich ein Plätzchen, wo Sie alleine sein können, um diese wunderbare Südsee-Stimmung zu genießen. Doch an Aktivitäten mangelt es hier auch nicht.
Aktivitäten am Strand von Nha Trang
Nha Trang ist ein Paradies für Taucher, Surfer, Schnorcheln oder einfach nur Bootsfahrten auf die verschiedenen Inseln, die in den weiten Buchten zu finden sind. PADI-Tauchschulen sind hier zahlreich vertreten.
Da hier an der Küste die Fische und Korallen beheimatet zu sein scheinen, wurde 1923 auf der Halbinsel Cau Da (5km südlich von Nha Trang) ein Ozeanographisches Institut gegründet. Hier forscht man die Meerestiere und man kann diese lebenden Meerestiere in Aquarien täglich von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr besuchen. So bekommen Sie diese Lebewesen auch zu sehen, wenn Sie nicht tauchen können.
Bleiben wir an der Meeresküste: Auch hier finden wir Spuren der Geschichte wieder. Für das Königshaus wurden an dieser Stelle eine Reihe von Villen, die Bao-Dai-Villen, gebaut. Wenn Sie wie die Könige wohnen wollen, können Sie sich hier einquartieren, denn die Villen wurden zu Hotels umfunktioniert. Allerdings ist der Strand, der immerhin quasi direkt vor der Haustür liegt, nicht so schön. Aber dafür können Sie hier Boote mieten und ins Meer zu den Inseln hinaus fahren.
Es gibt eine Schwalbeninsel (Hon Yen), eine Bambusinsel (Hon Tre), um nur zwei Beispiele zu nennen. Auf den Inseln gibt es ebenso schöne wie romantische Strände.
Tipp: Verbinden Sie Ihren Urlaub in Vietnam doch einfach mit einem Tauchkurs! Eine gute Adresse wäre Rainbow Divers.
Das Stadtzentrum von Nha Trang
Nha Trang hat auch einen Stadtkern. Wie in vielen Städten in Vietnam bildet der Markt das Zentrum. Da die lebhafte Gegend um den Markt herum früher feucht und morastig war, musste die Gegend in den 60er Jahren trocken gelegt werden. Geblieben an diesen Zustand sind nur die Erinnerungen und der Name des Marktes, denn er heißt "Cho Dam", was soviel bedeutet wie "Markt im Sumpf".
15 Minuten entfernt vom Markt, an der Duong 23 Thang 10, ruht eine riesige weiße Buddhafigur. Er scheint auf seinem Hügel die schöne Aussicht über die Stadt und das Meer zu seinen Füßen zu genießen.
Der Hafen von Nha Trang
Nördlich vom Markt befindet sich der Hafen Nha Trangs. Zahlreiche Fischerboote stranden hier und von den Brücken aus können Sie die Fischer bei ihrer Arbeit beobachten. Eine Eigenheit von Nha Trang sind die Boote der Fischer, da sie wie große Körbe aussehen. Diese Körbe sind rund und haben einen Durchmesser von etwa 2 m. Sie sind aus dünnen Zweigen geflochten und mit Pech wasserdicht gemacht. Und tatsächlich sehen sie wie ein Brot- oder Obstkörbe aus!
Die Cham-Heiligtümer
In Nha Trang haben die Cham (eine Volkskultur aus dem ursprünglichen hinduistischen Indien, die großen Einfluss auf Südostasien übte) auch ihre Spuren hinterlassen. Man findet hier zahlreiche Heiligtümer wie Tempeln und Türme. Eine Attraktion sind die Türme von Po Nagar.
Berühmt ist auch der Hon-Chong-Felsen, auf ihm ein großer Handabdruck zu sein scheint. Dieser Handabdruck regt die Phantasie der Vietnamesen an und so entstehen viele Versionen einer Legende über diesen Handabdruck.
Eine davon ist die, dass ein Riese, der im Himmel wohnte, auf die Erde schaute und einer Fee beim Baden zusah. Dabei fiel er aus allen Wolken und musste sich am Felsen des Berges abstützen. So entstand dieser Handabdruck. Eine andere Version erzählt, dass der Riese als Strafe vom Himmel auf die Erde gestoßen wurde. Er und die Fee verlieben sich aber in einander.
Die Götter waren jedoch nicht einverstanden, verbannte den Riese auf Wanderschaft. So erstarrte die Fee zu Stein – zum heutigen Nui Co Tien (Feenberg). Der Riese, wieder aus der Wanderschaft zurück, erkannte im Berg seine Fee und verneigte sich vor Rührung vor ihr. Dabei hinterließ seinen Handabdruck und wurde ebenfalls selbst zum Berg, dem Hon-Chong-Felsen.
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Gast
05. Mai 2010, 10:44, im Forum Vietnam
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