von Thuy Tran, veröffentlicht in China
Der Namensstempel als Signatur
Jeder Namenssiegel ein Unikat
Es gibt keine Maschine, die das Namenssiegel graviert. Man braucht dafür gekonnte Hände eines Meisters, der sich mit der Schönheit der geschriebenen chinesischen Sprache auskennt. Es gibt viele Techniken für das Siegelschnitzen, das auch als eine große chinesische Kunst angesehen wird.
Im praktischen Gebrauch wird das gravierte Siegel in rote Tintenpaste gepresst, und dann auf das Papier gestempelt. Die rote Tintenpaste besteht aus Zinnober – es gib allerdings auch schwarze Tintenpaste, aber rot ist gängiger. Porzellan ist das ideale Material für den Behälter der Tintenpaste.
Namenssiegel im Alltag
Wie angesehen der Stempel ist, wird folgender Satz im chinesischen Alltag erkennbar: "Bitte unterschreiben Sie und setzen Sie Ihren Stempel daneben."
Chinesen brauchen ein Namenssiegel, um Geld abzuheben, einen Vertrag zu legalisieren, den Empfang eines eingeschriebenen Briefes oder offizieller Dokumente zu bestätigen. Bei offiziellen Regierungsgeschäften und Privatangelegenheiten, ob wichtig oder trivial, gilt das Siegel als Bestätigung der Absprachen.
Daher sind Namenssiegel ständige Begleiter der Chinesen.
Tipp: Lassen Sie sich Ihren Namen ins Chinesische übersetzen und bringen Sie als schönes Mitbringsel auf Ihrer China-Reise Ihr persönliches Namenssiegel mit!
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