von Andreas Klotz, veröffentlicht in Aktivreisen
Ungefähr auf halbem Weg zwischen Kampala bzw. dem internationalen Flughafen in Entebbe und zum Beispiel dem Bwindi Nationalpark liegt der relativ kleine Lake Mburo National Park - knapp unterhalb des Äquators.
Wer die Zeit hat, vielleicht auf dem Weg zu einem Gorilla Trekking, sollte unterwegs dort Station machen. Der 1982 gegründete Nationalpark besteht aus offenem Grasland, Akazienwäldern, Sümpfen und insgesamt 15 kleineren Seen. Der größte dieser Seen ist der namensgebende Lake Mburo.
Direkt am See liegt ein großzügiger Campingplatz. Näher kann man der Natur kaum sein. Aber: stellen Sie Ihr Zelt nicht auf die gut sichtbaren Trampelpfade - nachts wandern nicht selten Flußpferde über den Platz und grasen deutlich hörbar zwischen den Zelten.
Von hier sind auch noch Bootsausflüge mit Holzkanus möglich, wahlweise mit Außenbordmotor oder per Hand paddelnd (anstrengender, aber besser für Naturbeobachtungen), z.B. von Vögeln wie Eisvögel, Adler, Reiher etc.
Das Highlight sind aber auf jeden Fall die geführten Fußsafaris. Viele Huftiere sind nicht besonders scheu - so kommen Sie nah an Zebras, Kaffernbüffel oder Wasserböcke heran. Nur hier im Lake Mburu National Park gibt es übrigens Impalas in Uganda. Es ist ein Erlebnis, ohne das "schützende" Auto den Tieren so nahe gegenüberzustehen - und die Perspektive für gute Fotos ist natürlich deutlich besser.
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