von Andreas Klotz, veröffentlicht in Aktivreisen
Sobald der Reisetermin für Ihre Individualreise durch den Südwesten der USA feststeht, sollten Sie sich als erstes um die Flüge kümmern. Je früher desto besser! Vergleichen Sie auf den gängigen Internetseiten (z. B. http://www.opodo.de/, http://www.expedia.de/, http://www.flug.de/, http://www.flug.idealo.de/) im Abstand von ein paar Tagen immer mal wieder die gleichen Flugverbindungen. Seien Sie flexibel beim Abflughafen - und vergleichen Sie unbedingt auch verschiedene Ankunftsflughäfen (San Francisco und Los Angeles).
Sie werden relativ schnell feststellen, dass immer die gleichen Fluggesellschaften auf allen Portalen die günstigsten Preise anbieten. In unserem Fall, im Sommer 2008, war es zum Beispiel Virgin Atlantic. Wir mussten zwar in London umsteigen, aber die Flugzeiten waren trotzdem sehr angenehm. Wenn es Ihnen möglich ist, dann vergleichen Sie in einem zweiten Schritt verschiedene Abflugtage, sowohl für den Hin- als auch für den Rückflug.
Direktflüge aus Deutschland sind immer etwas teurer. Versuchen Sie in Europa (z. B. London, Amsterdam, Paris) das Flugzeug zu wechseln anstatt in den USA (z. B. New York, Chicago, Atlanta). Die Gesamtreisezeit und die Abflugs-/Ankunftszeiten sind meistens kürzer bzw. angenehmer.
Mietwagen schon in Deutschland buchen
Buchen Sie Ihren Flug so früh wie möglich - dann fällt Ihnen der Rest der Planungen umso leichter und Sie müssen nicht ständig mit verschiedenen Variablen hantieren. Als nächstes gilt es jetzt einen Mietwagen auszusuchen, denn eine Individualreise durch den Westen der USA ist immer eine Autoreise. Wir haben uns für PkW und Hotel- bzw. Motel-Übernachtungen entschieden - aber natürlich sind auch Wohnmobile sehr beliebt.
Vergleichen Sie Angebote und Preise wieder auf mehreren Seiten: z.B. http://www.adac.de/, http://www.mietwagen-usa.de/, http://www.billiger-mietwagen.de/. Über den Autotyp sollten Sie sich bereits im klaren sein (zu zweit im Cabriolet oder als Familie mit Mini-Van?). Auf einen gewissen Komfort (Klima, Navi, genug Platz fürs Gepäck) sollten Sie nicht verzichten - denn Sie werden in der Regel einige tausend Kilometer damit zurückzulegen.
Gerade bei Buchungen bereits hier in Deutschland gibt es oft günstige Komplett-Pakete mit allen notwendigen Versicherungen - das kann ich Ihnen nur nahelegen und empfehlen.
Als ADAC-Mitglied erstmal zum AAA
Am besten noch direkt am Ankunftstag - oder spätestens am nächsten Morgen - sollten Sie bei einer Zweigstelle des AAA vorbeifahren. Beim Vorzeigen einer ADAC-Mitgliedskarte erhalten Sie dort Unmengen von Kartenmaterial (mehr als Sie denken ...) und eine intensive Beratung kostenlos. Auch Hotel-/Motel-Reservierungen nehmen die Mitarbeiter dort gerne für Sie vor. Wir bekamen viele gute Ratschläge und aktuelle Hinweise, z. B. welche Straßen wegen Waldbränden im Moment gesperrt waren - das hat uns viele Kilometer gespart.
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