von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Stress
Was Sie gegen Hurry-Sickness tun können
Sie haben Ihre Arbeit eigentlich ganz gut organisiert, fühlen sich aber trotzdem ständig gehetzt und gestresst? Ihnen droht möglicherweise die „Hurry-Sickness“ – ein Leben in ständiger Eile und permanente Hetze. Treten Sie auf die Bremse! Bekämpfen Sie die Hurry-Sickness in Ihrem Leben.
Hurry-Sickness: Treten Sie auf die Bremse
Die heutige Zeit ist rasant und schnelllebig. Auf eine Herausforderung folgt oft sofort die nächste – nicht nur im Arbeits-, sondern auch im Privatleben. Daher reicht ein ausgefallenes Zeitmanagement allein nicht mehr aus. Sie brauchen auch einen Ausgleich, um neue Kraft und Energie zu tanken. Sie müssen gezielt dafür sorgen, dass Sie die richtige Balance zwischen Ihrem Privat- und Ihrem Arbeitsleben finden.
7 Symptome, an denen Sie die Hurry-Sickness erkennen
Hinweise, dass diese Balance aus dem Lot geraten ist, geben Ihnen folgende Symptome:
Sie versuchen, mehr Zeit durch ein höheres Arbeitstempo zu gewinnen.
Sie wollen rund um die Uhr erreichbar sein.
Sie können mit der Arbeit nicht aufhören.
Sie wollen alles selber machen.
Sie streiten einen hohen Arbeitsaufwand ab.
Sie können in Ihrer Freizeit nicht abschalten.
Sie übernehmen auch in Ihrer Freizeit vielfältige Aufgaben.
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5 Tipps, was Sie gegen Hurry-Sickness tun können Ein Symptom für sich allein ist noch nicht problematisch. Möglicherweise haben Sie im Moment wirklich viel zu tun. Vielleicht sind Sie auch kein Typ, der sich beim „Nichtstun“ wohl fühlt und entspannt sein kann. Aufmerksam müssen Sie aber werden, wenn mehrere auftreten. Dann laufen Sie Gefahr, ein Opfer der Hurry-Sickness zu werden. Steuern Sie mit den fünf folgenden Tipps gegen die Hurry-Sickness:
Fragen Sie sich immer wieder kritisch: „Welchen Stellenwert hat meine Arbeit auf mein Leben?“ und „Leidet mein Privatleben unter meiner Arbeit?“
Planen Sie bewusst Pausen und Leerlaufzeiten ein.
Achten Sie gezielt auf einen Ausgleich zur Arbeit. Unternehmen Sie regelmäßig etwas, was nichts – aber auch gar nichts – mit Arbeit oder Leistung zu tun hat. Dazu gehören zum Beispiel Ausflüge mit der Familie, ein Besuch im Museum oder Zoo und Treffen mit Freunden oder Bekannten.
Richten Sie sich ein Zeit-Tagebuch ein, mit dem Sie Ihren „Zeitverbrauch“ protokollieren. Überprüfen Sie immer wieder, ob Sie Freizeit und Ausgleich genügend Raum geben. Wenn nicht: Setzen Sie Ihre Planung konsequent um.
Entrümpeln Sie Ihre Aufgabenliste. Fragen Sie sich, ob gerade Sie eine neue Aufgabe übernehmen müssen. Trennen Sie sich von allen Verpflichtungen, die nicht zwingend erforderlich sind, oder die Sie nicht zwingend selber machen müssen.
Hurry-Sickness? Beginnen Sie heute! Überprüfen Sie alle Aufgaben, ob Sie sie wirklich tun und auch selbst tun müssen. Lernen Sie, Arbeit abzugeben.
Überprüfen Sie alle Tätigkeiten, die an Sie herangetragen werden, ob Sie die tatsächlich übernehmen wollen. Lernen Sie NEIN zu sagen, höflich aber bestimmt.
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