von Michael Hübler, veröffentlicht in Stress
Pausen sind folglich nicht nur dazu da, um uns zu erholen. Sie fördern ganz gezielt unsere Entscheidungs- und Leistungsfähigkeit. Eine Achtung dieser natürlichen Rhythmen führt zur Steigerung der Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. Konzentration, Gedächtnis und Kreativität werden verbessert, physiologische Stressreaktionen abgebaut.
Warum wir es dennoch nicht schaffen, Pausen zu machen
Doch auch mit diesem Wissen fällt es vielen schwer, sich Pausen in der Arbeit zu gönnen.
Neben den gesellschaftlichen Strukturen machen uns leider auch einige Glaubenssätze blind für unser natürliches Bedürfnis nach Erholung:
Die Folgen mangelnder Pausen: Von High bis Burn-Out
Die Folgen mangelnder Pausen sind eine geringere Produktivität und Kreativität, Tagesmüdigkeit, Unausgeglichenheit, Gereiztheit und eine erhöhte Unfallgefahr. Bei fortgesetzter Missachtung können sich zudem Herz-Kreislaufschäden, Bluthochdruck, Übergewicht und Suchtverhalten entwickeln.
Doch zuerst wird der Körper 'high'. Wenn wir Regenerationspausen ignorieren geben wir unserem Körper ein Signal des Durchhaltens. In der Steinzeit machte dies Sinn, um kurzfristig vor Säbelzahntigern davonzulaufen. Heute sind wir von Dauerstress betroffen. Doch da dies unser Körper nicht weiss, feuert er nach einer ersten Phase der Müdigkeit alles an Botenstoffen (z. B. Adrenalin), um uns wachzuhalten. Wir werden high, gerade weil wir durchhalten und sind zusätzlich stolz, unseren Körper im Griff zu haben.
Doch wenn die Energie abebbt, verfallen wir in eine tiefe Trägheit. Der Rausch der eigenen Hormone verlangt seinen Tribut.
Ohne Pausen steht unser Körper steht vor dem Burn-Out
Wenn wir Pausen zu lange ignorieren, können sich die Botenstoffe im Körper nicht mehr regenerieren. Die Folge: Wir fühlen uns ausgebrannt. Dennoch ignorieren wir die Anzeichen eines Burn-Outs immer noch. Das Glücksgefühl des High-Seins ist ja immer noch da und macht uns blind für Signale des Körpers.
Wenn wir nun ohne Pause weiterarbeiten, kommt es zu:
Langfristig fühlen wir uns als Versager, ohne zu merken, wo die Gründe liegen. Doch diese Überreaktion der Seele-Körper-Einheit soll uns nur dazu bringen, endlich eine Pause zu machen.
Fazit: Achten Sie auf Ihre Pausen, um sich nicht langfristig als Versager zu fühlen und Depressionen zu bekommen.
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Mein Name ist Michael Hübler. Ich bin Ihr Experte für emotionale Kompetenz und Intuition.