von Jutta Baur, veröffentlicht in Stress
In bestimmten Situationen ist es ganz natürlich Stress zu empfinden. Stellen Sie sich vor, die Sportmannschaft Ihres Kindes ist gerade im Begriff ein wichtiges Entscheidungsspiel zu gewinnen. Ihr Herz schlägt schneller, Ihre Atemfrequenz steigt und Ihr Adrenalinspiegel erhöht sich. Dies sind alles typische Stress-Symptome. Und doch sind es ganz wunderbare Gefühle, die Sie durchströmen. Sie haben in diesem Augenblick sicher nicht das Gefühl, Stress zu haben.
Dennoch ist es genau das: Stress. Für Ihren Körper macht es vom Ablauf her keinerlei Unterschied, ob Sie gerade mit der Mannschaft Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter fiebern oder in Zeitnot eine Arbeit beenden. Die Physiologie bleibt die Gleiche.
Wie kommt es also zum Unterschied zwischen gutem und schlechtem Stress?
Die grundlegende Differenz liegt in Ihrer Bewertung der Situation. Sie entscheiden mit Ihrer Einstellung, um welche Art Stress es sich handelt. Während einer stressbehafteten Situation spielt sich vor dem inneren Auge ein Szenario ab. In diesem Kopfkino werden allerlei Möglichkeiten durchgespielt, welches Ergebnis am Ende Ihres Stresses stehen könnte.
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