von Wilhelm Eder, veröffentlicht in Selbstmotivation
Tipp 1 gegen Aufschieberitis: Werden Sie zum Leertischler
Nichts demotiviert mehr als Berge von unerledigten Akten auf dem Schreibtisch. Gewöhnen Sie sich deshalb an, nur solche Schriftstücke und Unterlagen auf dem Schreibtisch aufzubewahren, die Sie auch für Ihre jetzige Arbeit gerade benötigen.
Dadurch verhindern Sie, den Überblick zu verlieren. Sollte das nämlich passieren, versinken Sie im Motivationschaos. Dann geht gar nichts mehr. Versuchen Sie also, alles konsequent wegzuräumen, was Sie für Ihre jetzige Tätigkeit nicht benötigen. Ordnung und Übersicht helfen Ihnen, beharrlich an nur einer Aufgabe zu arbeiten.
Tipp 2 gegen Aufschieberitis: Sorgen Sie für ein gutes Ablagesystem
Hierzu ist es erforderlich, ein wirkungsvolles Ablagesystem zu schaffen. Geeignet sind beispielsweise Hängeregister, die Sie leicht in einer Schublade oder in getrennten Schränken aufbewahren können.
Beschriften Sie die Hängeregistratur mit aussagekräftigen Namen, wie beispielsweise Steuererklärung, Geburtstagseinladung, etc. Nur dann, wenn Sie an dieser konkreten Aufgabe arbeiten, holen Sie das entsprechende Register hervor und verstauen im Gegenzug alle anderen Unterlagen in einem eigenen Register in der Schublade.
Tipp 3 gegen Aufschieberitis: Deadline früher setzen
Setzen Sie die Deadline, also den Tag, an dem Ihre Arbeit erledigt sein muss, einfach ein bis zwei Tage früher. Dadurch schaffen Sie Pufferzeiten und geraten nicht unter Druck, wenn es nicht so läuft wie geplant. Wichtig ist, dass Sie diesen Termin auch tatsächlich anpeilen. Sie werden sehen, Sie schaffen Ihre Arbeit auch früher als geplant. Früher fertig zu sein als geplant bedeutet Motivation für die nächsten anstehenden Aufgaben.
Tipp 4 gegen Aufschieberitis: Beginnen Sie mit der unangenehmsten Aufgabe
Häufig schieben wir Aufgaben vor uns her, weil sie uns unangenehm sind. Doch genau diese Aufgaben belasten uns dann den ganzen Tag und rauben uns die Motivation für andere Dinge.
Drehen Sie den Spieß um. Fangen Sie mit der Aufgabe an, die Ihnen am unangenehmsten ist. Zu Beginn des Tages sind Sie normalerweise leistungsfähiger als gegen Ende des Tages. Und Sie müssen Sie sich nicht mehr mit diesen unangenehmen Aufgaben rumärgern. Sie werden sehen, für die restliche Zeit des Tages haben Sie dann auch mehr Power.
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