von Klaus J. Uhlmann, veröffentlicht in Selbstmotivation
Wer betet schaut im Glauben auf zu einem Gott und sucht Zwiesprache mit ihm. Das Beten kennen fast alle Religionen als eine Art Kommunikationsmittel mit der Gottheit, und es geschieht auf der Basis von Vertrauen zur Allmacht des Gottes.
Aber auch ohne den engen religiösen Bezug stellt das Beten für den Betenden eine nicht unerhebliche Lebenshilfe dar, die sich im Umgang mit der täglichen Realität und der Einstellung zu dieser Realität positiv bemerkbar macht.
Wie sieht ein Gebet aus?
Das Gebet hat normalerweise drei Bestandteile: Dank, Fürbitte und Bitte. Wer den Tag mit einem Morgengebet beginnt, fängt diesen Tag mit einer ganz besonderen Einstellung, einem ganz besonderen Bewusstsein an:
Auch das Abendgebet führt zu einem besonderen Umgehen mit dem Tag, zu einem bewussten Nachdenken über das Tagesgeschehen und damit zu einer intensiven und produktiven Verarbeitung der Ereignisse des Tages. Der Betende macht sich Gedanken über sein Tun, bewertet es, überlegt, was nicht so gut, vielleicht sogar schlecht war, ist dankbar für das, was gut gelaufen ist, zieht quasi Bilanz.
Dadurch entgeht er der Gefahr, die heutzutage schon gar nicht mehr als solche gesehen wird, weil sie zur Gewohnheit geworden ist: Man nimmt die erlebten Dinge des Alltags unreflektiert und unverarbeitet mit in den Schlaf, dessen Qualität - mit allen schlimmen physischen und psychischen Folgen - immer schlechter wird. Beten hilft dagegen.
Ja, sogar das Tischgebet trägt bei zu einem bewussteren und damit qualitativ höherwertigen Leben: Wer vor dem Essen betet - wenn sein Beten ernsthaft ist -, konzentriert sich auf die Speise, nimmt sie bewusst zu sich und hat dadurch mehr davon.
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17. Februar 2010, 17:17, im Forum Selbstmotivation
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Mein Name ist Klaus J. Uhlmann. Ich bin Ihr Experte für Erwachsenenbildung und Pädagogik.
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