von Birgit X. Fischer, veröffentlicht in Feng Shui
Die universelle Energie "Qi" kennt fünf Wandlungsphasen oder Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie treten in ein unaufhörliches Spiel der Wandlung ein, in dem sie sich in Zyklen erzeugen und kontrollieren. Feng Shui nutzt die Kraft dieser Zyklen.
Ein kurzer Blick auf die Bedeutung der fünf Elemente. In den klassischen chinesischen Wissenschaften von der traditionellen chinesischen Medizin bis zum Feng Shui gibt es lange Abhandlungen darüber, welche Dinge welchem Element zugeordnet werden. Von der Ernährung bis zu unserem Körper wird alles jeweils einem Element zugeordnet. Die ganze Welt kann in fünf Kategorien verpackt werden. Der Einfachheit halber lesen Sie erst einmal die Grundprinzipien auf einen Blick.
Holz: Bäume, Pflanzen, Dinge aus Holz,
Farbe: Grün,
Form: hohe Säulen, Zylinder,
Feuer: Sonne, Kerzen, Elektrizität,
Farbe: Rot, Orange,
Form: Dreieck, Pyramide
Erde: Erde, Keramik, Ton, Steine,
Farbe: Gelb, Braun,
Form: Quadrat, flaches Rechteck
Metall: Erz, Schwerter, Metallwerkzeuge,
Farbe: Weiß, Grau,
Form: Kugel, Kreis
Wasser: Meer, Flüsse, Seen, Aquarium,
Farbe: Blau, Schwarz,
Form: Welle, Kurven
Feng Shui: Fünf Elemente – Fütterungszyklus
Jedes Element wird vom anderen erzeugt in einem unaufhörlichen Prozess der Erzeugung oder Fütterung. Das Wasser nährt das Holz und das Wachstum beginnt. Das Holz ist die Energie, die das Feuer braucht, um zu brennen. Wenn das Feuer zur Asche wird, dann nährt es wiederum die Erde. Aus der Erde geht das Metall hervor oder es wird aus ihr gewonnen. Das Metall nährt das Wasser, dass wiederum das Holz füttert und so geht es immer weiter.
Ist jedes Element in ausreichender Qualität vorhanden, dann wird es unaufhörlich neu erzeugt und füttert wiederum das nächste Element.
Feng Shui: Fünf Elemente Kontrollzyklus
Aus Gründen der Balance braucht jedes Element einen Gegenspieler oder einen Kontrolleur, damit es nicht aus dem Ruder gerät.
So wird das Holz vom Metall-Element kontrolliert. Wie in der Natur beschneidet das Metall das Wachstum des Holzes. Das Wasser kontrolliert das Feuer, damit es nicht zu einem wilden Brandherd wird. Die Erde sorgt dafür, dass das Wasser nicht zu einer unkontrollierbaren Flutwelle wird. Das Feuer hält das Metall in Schach.
In manchen Büchern wird dieser Zyklus auch "Zerstörungszyklus" genannt. Das klingt immer so abwertend oder bedrohlich. Kontrolle meint eigentlich Begrenzung oder Regulieren. Das ist nützlich, wenn es das richtige Maß hält. Übermäßige Kontrolle führt zur Zerstörung. Es ist wie immer eine Frage der vitalen Balance.
Feng Shui ist eine Kunst, diese Energien in Harmonie zu bringen, um vitale Lebensräume zu erhalten.
Feng Shui Tipp: Schauen Sie, welches Element in Ihren Lebensräumen überwiegt? Wenn ein Element zu stark ist, übt es eine zu starke Kontrolle auf das Element aus, dass es kontrolliert. Ist ein Element dadurch besonders schwach, dann ist auch der damit verbundene Lebensbereich geschwächt.
Holz – Kreativität und Lernen
Feuer – Vitalität und Freude
Erde – Stabilität und Vertrauen
Metall – Struktur und Analyse
Wasser – Wissen und Ansehen
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