von Danila Eiselt, veröffentlicht in Körper & Seele
Artischocken zählen zu den ayurvedischen Heilpflanzen
Das mediterrane Gemüse wächst im Mittelmeerraum und ist eine veredelte Distelpflanze. Sie gehört zu den Korbblütlern und wird bis zu zwei Meter hoch. Die Blüten sind violett und sehr groß. Von der Pflanze kann man den Blütenboden, also auch die umhüllenden Blätter verzehren. Weiterhin wird sie als heilkundliches Mittel eingesetzt. Neben dem Blütenboden nutzt man den Pflanzensaft und die Wurzel.
Für eine geschädigte Leber ist eine Kur mit Artischocken bestens geeignet. Sie regeneriert die Leberzellen, schützt die Leber und stärkt sie, wenn sie geschwächt ist. Weitere heilende Wirkungen sind bekannt:
Als Gemüse isst man den Artischockenboden und die Blätter warm bzw. kalt im Salat. Ohne Gewürze wirkt sie am besten. Die Blätter kann man trocknen und als Tee aufgießen, welcher etwas bitter ist und mit Honig verfeinert werden kann. Aus den frischen Blättern kann man den Pflanzensaft pressen. Artischocken gibt es in Form von Tabletten, Dragees und Tropfen zu kaufen, die sehr oft bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.
Man kocht die Artischocken ca. 20-40 Minuten in Salzwasser und einem Schuss Zitrone. Danach werden die Blätter einzeln abgezupft und der untere fleischige Teil von den Blättern abgezogen. Diesen kann man in eine Soße/Vinaigrette tauchen. Also besonders delikat gelten die Artischockenböden, welche es oft eingelegt in Öl zu kaufen gibt. Dies sind die sogenannten Artischockenherzen, die oft als Antipasti angeboten werden.
Bei einer Allergie gegen Korbblütler oder Artischocken nicht verwenden. Außerdem sollte man Artischocken vermeiden, wenn ein Verschluss der Gallenwege besteht.

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