von Georg Wolf, veröffentlicht in Tauchen
Schon seit Menschengedenken regen die Meere die Phantasie des Menschen an. Dachte er früher allerdings vermehrt an Nahrungsbeschaffung, ist heute der erste Schritt ins salzige Nass für Taucher ein unvergessliches Abenteuer.
Das Wort Abenteuer lässt uns aber auch an auf uns lauernde Gefahren denken:
Unbekannte und gefährliche Meerestiere lauern, Strömungen treten auf, Wassermassen in Form von Wellen können auf uns einstürzen - kurz - wir befinden uns beim Tauchen im für uns lebensfeindlichen Metier Wasser. Hinzu kommt der Mensch, der durch Selbstüberschätzung bzw. mangelnder Fitness sich oftmals selbst gefährdet.
Gezeiten
Die Gravitationskräfte zwischen Mond und Erde ziehen das Wasser Richtung Mond. Das daraus resultierende Ansteigen bezeichnet man als Flut. Gegenteilig dazu bezeichnet man die abnehmende Wasserhöhe als Ebbe. Bei der kurzen Zeitspanne dazwischen spricht man vom Gezeitenwechsel. Große Unterschiede zwischen den Wasserpegeln können starke Strömungen zur Folge haben.
Strömungen
Was der Wind in der Luft ist, das sind die Strömungen im Wasser – Flüssigkeiten in Bewegung. Da das Wasser aber eine 800fache höhere Dichte als Luft hat, bringt es einer Bewegung einen wesentlich höheren Widerstand entgegen als Luft. Die Stärke einer Strömung kann dabei durchaus im direkten Zusammenhang mit dem Wechsel des Wasserstandes zusammenhängen.
Wellen und Brandung
In der Regel entstehen Wellen durch Wind. Bewegt sich dieser, erzeugt er Druck auf der Wasseroberfläche und dadurch Rauwasser. Hält der Wind an und nimmt sogar zu, entstehen aus dem Rauwasser aufbauende Wellen, dann Windwellen und schließlich Wogen. Die Wellenhöhe nimmt dabei mit abnehmender Wassertiefe zu. Erreicht die Wassertiefe in etwa den gleichen Wert wie die Wellenhöhe, wird die Welle instabil und läuft unkontrolliert aus. Das folgende Brechen der Welle nennt man Brandung.
Salzgehalt
Gemessen wird der Salzgehalt eines Gewässers in Promille. Dieser schwankt zwischen 0 im Süßwasser und bis zu 40 Promille in einigen Regionen des Roten Meeres. Der Salzgehalt eines Gewässers steigt durch Verdunstung und sinkt durch den Zufluss von Süßwasser oder durch Niederschlag, besonders in kleinen, flachen Wassergebieten.
Da Salzwasser eine höhere Dichte als Süßwasser hat und damit einen höheren Auftrieb, benötigt der Taucher im Salzwasser mehr Blei wie im Süßwasser. Dies gilt allerdings nur, wenn man im Salz- und im Süßwasser das gleiche Equipment benutzt.
Umweltgerechtes Tauchen im Meer
Jeder Tauchgang stellt durch das Eindringen des Gerätetauchers in das Wasser eine gewisse Störung des Ökosystems da. Daher sind wir alle angehalten, durch verantwortungsvolle Verhaltensmaßnahmen die Schäden so gering wie möglich zu halten. Dies geschieht durch eine sorgfältige Planung des Tauchganges:
Während des Tauchganges
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| simplify your life - einfacher und glücklicher leben | Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Natur & Gesundheit |
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