von Georg Wolf, veröffentlicht in Tauchen
Obwohl die meisten Menschen ein natürliches Unsicherheitsgefühl vor der Dunkelheit haben, oftmals noch verstärkt durch irgendwelche Geistergeschichten, übt das Nachttauchen einen weitaus größeren Reiz aus.
Normal ist dabei aber auch, dass das Abtauchen bei Nacht den Taucher eine größere Überwindung kostet wie bei Tage. Allein schon die Vorstellung, dass irgendetwas außerhalb des Lichtkegels auf den Taucher lauert, kann gerade bei Anfängern bzw. unerfahrenen Tauchern zu erhöhten Stress- und damit zu Fehlreaktionen führen.
Daher ist es ratsam, den Tauchgang sorgfältig zu planen und sich darauf vorzubereiten und die Tauchgruppe so klein wie möglich zu halten. Zumindest der Tauchgruppenführer sollte sich dabei am gewählten Tauchplatz bestens auskennen.
Orientierung bei Nacht
Ist die Orientierung unter Wasser schon wesentlicher schwieriger wie über Wasser, wird diese bei Nachttauchen noch zusätzlich durch das eingeschränkte Sichtfeld des Lichtkegels der Unterwasserlampe erschwert. In der Regel sucht man sich daher einen Tauchplatz mit Grundsicht oder entlang einer Riffkante.
Unser Orientierungssinn funktioniert auch unter Wasser, kann jedoch durch zusätzlichen Stress ausfallen. Einen solchen Stress könnte z. B. der Ausfall der Lampe als Lichtquelle bedeuten. Daher bieten sich klare Vollmondnächte ideal zum Nachttauchen an, da eine Sichtorientierung durch das einfallende Restlicht möglich ist.
Zusatzausrüstung
Farbenfrohe Tauchgänge
Sind alle Vorbereitungen getroffen und ist man erst einmal unter Wasser, wartet eine neue Welt auf den Taucher. Das Wasser absorbiert (lat.absorptio – Aufsaugung) mit zunehmender Tiefe die Farben, d. h. es wird immer farbärmer. Beim Nachttauchen werden die Lichtstrahlen der Lampe jedoch nicht wie das Sonnenlicht geschluckt, wodurch man nachts die Farben lebensechter sieht als während eines Tauchganges bei Tage.
Zu beachten
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| simplify your life - einfacher und glücklicher leben | Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Natur & Gesundheit |
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