von Anita Radi-Pentz, veröffentlicht in Kreativität
Tagebuch schreiben entwirrt Ihre Gedanken
Sehen Sie sich einen Teller Spaghetti mal genau an. Verfolgen Sie mit den Augen den Verlauf einer Nudel. Ein Stück können Sie folgen, dann verschwindet sie unter anderen Teigschnüren, um scheinbar ohne Ursprung an anderer Stelle wieder aufzutauchen.
Kommt Ihnen dieses Bild bekannt vor? Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Gedanken ähnliche Irrwege beschreiten, wenn Sie im Kopf Probleme wälzen? Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie über einem beruflichen Projekt grübeln oder sich den letzten großen Krach mit ihrem Partner immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Gedanken zum Anfassen beim Tagebuch schreiben
"Die Gedanken sind frei", besingt ein altes Volkslied. Und drückt damit aus, dass sie sich schwer im Zaum halten lassen: unzählbar viele und in rasender Geschwindigkeit unterwegs. Außer, Sie bringen sie zu Papier. Damit
Beim Tagebuch schreiben produzieren Sie Gedanken zum Anfassen. Unzensiert. Als würden Sie Nudel für Nudel aus dem dampfenden Teigberg ziehen und sie vor sich ablegen. Nebeneinander, geordnet - wie frisch aus der Packung. Nur eben gekocht. Doch nicht zerkocht. Sie gucken sich Ihre Sammlung aus der Vogelperspektive an und erkennen glasklar Zusammenhänge und Sackgassen.
Sie müssen nicht täglich Tagebuch schreiben
So wie Sie nicht jeden Tag das Bedürfnis haben, einen Teller Spaghetti auf dem Teller zu haben, so müssen Sie auch nicht täglich Tagebuch schreiben. Doch Sie dürfen. So oft Ihnen danach ist.
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Mein Name ist Anita Radi-Pentz und ich bin Ihre Expertin für das Thema Kreativität.
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