von Yvonne Göckemeyer, veröffentlicht in Haus & Garten
Sichtschutz mit Tradition
Die längste Tradition haben Sichtschutzelemente aus Holz bzw. Weide. Sie stellen praktisch nur die "Vergrößerung" der Zäune dar, die frühere Generationen aus den Materialien erstellt haben, die die Natur ihnen zur Verfügung stellte – Holz und Weide eben. Beide Materialien eignen sich auch gut zum Selbermachen und ermöglichen damit auch die genaue Anpassung an örtliche Gegebenheiten.
Bei Holz sollten Sie druckimprägniertes oder entsprechend dauerhaft haltbares, heimisches Holz wie z. B. Lärche oder Robinie in ausreichender Dimensionierung - auch für eventuelle Begrünung - verwenden. Denn es ist ausgesprochen ärgerlich, wenn ein Sichtschutz, der schön eingewachsen ist, aufgrund von Verrottung plötzlich nachgibt und neu erstellt werden muss.
Sichtschutz aus Holz
Bei der Gestaltung der Sichtschutzelemente können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Von ganz geschlossen bis relativ offenes Rankgitter ist alles möglich.
Achten Sie nur bitte darauf, dass die Holzteile nach Regen wieder gut abtrocknen können. Dies ist nämlich der beste Schutz gegen Verrottung und kann durch keinen noch so intensiven Anstrich erreicht werden.
Denken Sie doch auch einmal über Varianten nach, wie z. B. Kaminholzstapel als Sichtschutz (siehe Bild).
Sichtschutz aus Weide
Keine Sorge müssen Sie sich zum Punkt Holzschutz machen, wenn Sie mit lebenden Weiden arbeiten, denn diese wachsen einfach weiter. Daher ist hier Verrottung kein Thema.
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