von Albertine Sprandel, veröffentlicht in Garten
Pinkfarbende Herbstastern leuchten besonders schön.
Sie haben noch keine Astern? Jetzt ist Pflanzzeit. Herbstastern sind winterhart, sie ziehen in der kalten Jahreszeit völlig ein, dass heißt es bleiben nur die trockenen Stängel über der Erde zu sehen. Doch keine Bange, sobald im Frühjahr der Schnee abgetaut ist, dauert es nicht lange, bis die Stauden wieder austreiben.
Nach meiner Erfahrung dauert es nur im ersten Jahr nach der Pflanzung etwas länger. Je mehr sich Herbstastern an ihrem Standort eingelebt haben, desto eher treiben sie im Frühjahr aus.
Sie vermehren sich, in dem sie als Pflanzengruppe immer breiter werden. Dadurch lassen sich die Pflanzen leicht teilen. Ihre Wuchsform nennt man "horstig". Sie verdrängen Unkraut und bilden mächtige Farbtupfer auf dem Beet.
Für die hohen Sorten, die bis 150 Zentimeter hoch werden, sollten Sie einen Quadratmeter Platz einrechnen! Damit Wind und Regenschauer die hohen Sorten nicht umwerfen, stützen Sie sie mit Staudenhaltern.
Viele Vogelarten und Kleintiere werden dankbar für die reifenden Samenstände sein, denn sie sind eine willkommene Futterquelle.
Wen das welke Laub stört, kann Herbstastern im Dezember zurück schneiden. Auf den Neuaustrieb im Frühjahr hat das keinen Einfluss.

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Mit diesen Checklisten machen Sie auf Anhieb immer alles richtig
Mein Name ist Albertine Sprandel. Ich bin Ihre Expertin für Gartenbau.