von Yvonne Göckemeyer, veröffentlicht in Garten
Hausbaum hatte praktische Gründe
Dabei hat die Tradition in ihrem Ursprung ganz praktische Gründe. Zumeist handelte es sich um fruchttragende Baumarten, so dass direkt vor der Haustür Kastanien, Lindenblüten, Walnüsse und anderes mehr für den eigenen Bedarf vom Hausbaum zu ernten waren.
Hausbaum bot Schutz
Meist dienten die Bäume auch als Schutz. Die imposanten Kronen nahmen Winddruck auf und hielten ihn damit von Dachziegeln fern. Aber auch religiös motivierte Gründe sprachen für den Hausbaum.
Hausbaum lädt zur Geselligkeit ein
Außerdem ist es einfach schön, an einem heißen Tag unter einer Baumkrone auf der Bank zu sitzen und dort Stopfarbeiten, Gemüse putzen o.a. zu erledigen. Nicht umsonst gehörte und gehört eigentlich zu jedem Hausbaum auch eine Sitzmöglichkeit.
Bei Festen im Sommer war der Platz unter dem Hausbaum aufgrund der Kühle und der Nähe zur Küche auch immer sehr begehrt. Wer kennt nicht die Bilder von Festtafeln unter den Bäumen direkt am Haus.
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