von Albertine Sprandel, veröffentlicht in Garten
Kirschlorbeer bietet alles, was wir von einer guten Heckenpflanze erwarten
Kirschlorbeer verträgt häufigen Schnitt
Der Zeitpunkt für den richtigen Schnitt hängt – ehrlich gesagt – von Ihrem persönlichen Geschmack ab: Der Schnitt im Februar/März/April – also vor der Blüte führt zu einem lockeren Wuchs der Hecke und Sie vermeiden durchgeschnittene Blätter. Die Temperaturen beim Schnitt sollten allerdings über 0 Grad liegen.
Mit dem Schnitt nach der Blüte können Sie eine gute spätere Verzweigung erreichen. Eine Kirschlorbeerhecke wächst besonders dicht, wenn man – in den ersten Standjahren mit der Hand-Gartenschere – die Triebspitzen stutzt. Später kann sich der Kirschlorbeer von selbst schon reichlich verzweigen.
In der Regel reicht ein Schnitt pro Jahr. Ein enger glatter Formschnitt wie beim Buchs passt nicht so gut zum Kirschlorbeer, da die großen, glänzenden Blätter zerschnitten werden – eigentlich schade drum.
Mit Kirschlorbeer zeigen Sie ihren persönlichen Stil
Fazit: Kirschlorbeer ist mit seinen immergrünen, ledrigen Blättern für alle Gartenböden geeignet. Es verträgt selbst schattige Standorte. Blätter und Samen sind allerdings giftig. (Die Triebspitzen das Holz und Zapfen der Thuja übrigens auch!) Gleichzeitig ist Kirschlorbeer eine besonders dekorative Heckenpflanze, die gut schnittverträglich ist und locker aufgebaut Ihrem Garten eine besondere Note verleiht!
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