von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Gesundheit
Chronische und akute Vergiftungserscheinungen
Zittern, Kopfschmerzen und ein Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
Längeres Einatmen von Quecksilberdämpfen kann jedoch dem Nervensystem und den Nieren schaden. Bei dieser Art von Quecksilbervergiftung kann es mehrere Wochen dauern, bis Symptome auftreten. Dazu gehören unter anderem ein Sensibilitätsverlust an Händen und Füßen, Zittern, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und ein Verlust des Kurzzeitgedächtnisses.
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn diese Symptome innerhalb von einigen Wochen nach Auslaufen von Quecksilber auftreten. Um ausgelaufenes Quecksilber zu beseitigen, sollten Sie Einmalhandschuhe tragen, um eine Aufnahme durch die Haut zu verhindern. Legen Sie Schmuck ab, um Schäden zu vermeiden (Amalgation).
Benutzen Sie ein festes Blatt Papier, um die Quecksilberperlen zu einem Ball zusammenzuschieben. Entfernen Sie dann die so gesammelten Tropfen durch das Aufsaugen mit einer Augentropfenpipette oder mit einem dicken Klebeband.
Entsorgen Sie das eingesammelte Quecksilber in einer verschließbaren Plastiktüte. Versiegeln Sie die Tüte, und kleben Sie diese mit Klebeband zu. Wickeln Sie die Tüte dann in Zeitungspapier ein und bringen sie zu einer Abgabestelle für Sondermüll.
Versuchen Sie nicht, ausgelaufenes Quecksilber mit einem Besen oder einem Staubsauger zu entfernen. Denn damit kann sich das Quecksilber schneller in der Luft verbreiten und das Problem verschlimmern.
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| Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Länger und gesünder leben | Natur & Gesundheit |
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