von Franziska Helling, veröffentlicht in Gesundheit
Unter einem myofaszialen Triggerpunkt versteht man eine druckschmerzhafte Verhärtung in einem Muskel, die sich in einem seilartig angespannten Strang von Muskelfasern befindet und bei Reizung zu einer für den betroffenen Muskel typischen Schmerzausstrahlung in andere Körperregionen sowie zu vegetativen Symptomen führt, als Beispiel ein Triggerpunkt im Trapezmuskel (Schulter), der einen Tennisellbogen auslösen kann. Weitere Ausstrahlungsmuster sind in der Abbildung dargestellt.
Wie groß ist der Einfluss der Triggerpunkte?
Nach neuesten Studien steht fest, dass bei chronischen Schmerzen zu 85 % Triggerpunkte mitverantwortlich sind, bei Problemen in Halswirbelbereich sogar bis zu 100 %. Das bedeutet, dass der Betroffene selbst bei einer hervorragenden Therapie bei beispielsweise Wirbelsäulen- oder Bandscheibenprobleme, nicht beschwerdefrei sein wird, wenn die Triggerpunkte nicht parallel mit aufgelöst werden.
Triggerpunktspezifische Symptome
Allgemeine Wirkungen der Triggerpunkttherapie:
Behandlung der Triggerpunkte:
Durch spezifischen Druck auf die Triggerpunkte oder durch Gleittechniken können diese aufgelöst werden. Durch eine biochemische Reaktion des Körpers werden hierbei Kollagenasen (Enzyme) ausgeschüttet, die den Rückbau in gesundes Muskelgewebe veranlassen. Durch diese Kollagenasen sind die Triggerpunkte ursprünglich auch entstanden. In einigen Fällen werden auch Akkupunkturnadeln oder Injektionen oder Kryotherapie (Kältetherapie) oder Stosswellentherapie zur Auflösung eingesetzt.
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Gast
16. Juli 2009, 13:09, im Forum Gesundheit
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Mein Name ist Franziska Helling. Ich bin Heilpraktikerin und Ihre Expertin für den Bewegungsapparat.