von Jörg Birkel, veröffentlicht in Sport und Gesundheit
Oft bewegen sich Athleten beim Sport auf einem schmalen Grad zwischen Leistungssteigerung und Formabfall. Übertraining ist ein Ungleichgewicht von Training und Erholung. Übertreibt ein Sportler, ist aber nicht nur die Form gefährdet, er wird auch krankheitsanfälliger.
Chronisch übertrainierte Athleten, die sich in Folge des Übertrainings verletzen oder zusammenbrechen, könnten in der laufenden Saison möglicherweise nicht mehr ihr früheres Leistungsniveau erreichen.
Übertraining schwächt das Immunsystem
In diesem Zusammenhang belegten Wissenschaftler der University of Illinois kürzlich, dass Übertraining die Immunabwehr unterdrückt und das Erkältungsrisiko steigert. Ein moderates Ausdauertraining hingegen stärkt das Immunsystem und senkt nachweislich das Erkältungsrisiko.
Fazit: Ein Trainingsprogramm muss intensiv genug sein, um die Leistung zu verbessern und dabei das Immunsystem zu stärken, darf aber nicht so anstrengend sein, dass es zu Verletzungen oder Erkältungen führt.
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