von Jörg W. Tauch, veröffentlicht in Pflege
Im Weiteren geht Krohwinkel in ihrer Pflegetheorie davon aus, das Selbstpflegeaktivitäten zur Sicherung der Gesundheit und des Lebens, bei jedem Menschen vorhanden sind.
Krohwinkels übergeordnetes Ziel ist es, pflegebedürftige Personen und die für sie wichtigen Bezugspersonen in ihren Fähigkeiten innerhalb der AEDLs (Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens) zu fördern und zu unterstützen, damit sie ein größtmögliches Maß an Unabhängigkeit (Autonomie), Wohlbefinden und Lebensqualität erhalten.
Rahmenmodell zur Pflegetheorie von Krohwinkel
Krohwinkel entwickelte ein Rahmenmodell zur fähigkeitsorientierten fördernden Prozesspflege, am Beispiel eines Apoplexiekranken. Durch dieses Modell konnte auch die Bedeutung der Förderung der Fähigkeiten zum Erhalt von Selbstständigkeit und Wohlbefinden innerhalb der AEDLs nachgewiesen werden. Das AEDL Strukturmodell bildet somit den Kern der Theorie.
Insgesamt wird Krohwinkels Modell in fünf Schwerpunkte unterteilt:
Nach dem AEDL Strukturmodell sind menschliche Bedürfnisse und Fähigkeiten in 13 Bereiche gegliedert. Folgende Bereiche benennt Krohwinkel als AEDLs:
Besonders das 1984 und 1988 von Krohwinkel entwickelte und ergänzte AEDL 13 nimmt einen zentralen Platz innerhalb des Modells ein, wobei es wichtig ist zu unterscheiden, ob es sich um existenzfördernde, existenzgefährdende oder um Erfahrungen, die existenzfördernd oder existenzgefährdend sein können, handelt.
|
|
|
|
| Demenz: Pflege und Betreuung kompakt | Qualität in der Pflege | Stationäre Pflege aktuell |
Keine Kommentare vorhanden
Jetzt kommentieren oder fragen
Bitte loggen Sie sich ein, um zu kommentieren oder Fragen zu stellen.
Sind sie neu hier? Dann registrieren Sie sich jetzt kostenlos.