von Georg Neumann, veröffentlicht in Pflege
Von den über 1,5 Million Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt werden, nutzen ein Drittel ambulante Pflegedienste. Diese gehören entweder gemeinnützigen Trägern an (Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt u. ä.) oder sind privatwirtschaftlich organisiert. Insbesondere in Ballungsräumen stehen diese Organisationen mit ihren Diensten im Wettbewerb.
Einen Überblick über das lokale Angebot geben die regionalen Pflegeberatungsstellen. Da das Wohl der Pflegebedürftigen (und auch der pflegenden Angehörigen) auf Monate oder Jahre von der Qualität der Pflegedienste mit geprägt wird, kommt der Auswahl der Pflegedienste besondere Bedeutung zu.
Leistungen der Pflegedienste
Ambulante Pflegedienste bieten in der Regel Leistungen im Bereich der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Lagerung und Mobilisation), der medizinischen Behandlungspflege sowie im hauswirtschaftlichen Bereich an. Daneben informieren und beraten Pflegedienste umfassend bei allen Fragen rund um die häusliche Pflege, kümmern sich um die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln oder verleihen sie.
Größere Dienste bieten auch Pflegekurse, Krankengymnastik und Rehabilitationsmaßnahmen an und unterstützen zum Beispiel Angehörigen-Gesprächsgruppen. Sie organisieren Krankentransporte und kooperieren oftmals auch Nachbarschaftshilfen und vermitteln Hilfsdienste wie Mahlzeitenservice.
Vorüberlegungen zur Auswahl von Pflegediensten
Auswahlkriterien bezüglich der Organisation des Pflegedienstes
Anforderungen an die Mitarbeiter/ -innen des ambulanten Pflegedienstes
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| Demenz: Pflege und Betreuung kompakt | Qualität in der Pflege | Stationäre Pflege aktuell |
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