von Ulrike Schlüter, veröffentlicht in Krankheiten
Welche psychischen Ursachen können Hauterkrankungen haben?
Zu den Hauterkrankungen, bei denen die Seele eine Rolle spielt, gehören unter anderem Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Kontaktekzeme, Nesselsucht (Urticaria) und Lichen ruber (Knötchenflechte).
Die Haut hat vielfältige Aufgaben. Sie schützt vor äußeren Einflüssen. Über die Haut werden Stoffe aufgenommen und abgegeben. Sie hat einen entscheidenden Einfluss auf die Wärmeregulation.
Im allgemeinen Sprachgebrauch gibt es Redewendungen die einen Zusammenhang zwischen Haut und Psyche ansprechen, zum Beispiel:
Bekommen Sie Pickel, wenn Sie sich ärgern? Oder Herpes, wenn Sie sich vor etwas ekeln? Viele Gefühle können direkt an der Haut abgelesen werden. Bei Angst stellen sich die Härchen auf: wir bekommen eine Gänsehaut. In Situationen, die uns peinlich sind, werden wir oft rot. Bei Schreck wird man blass.
Eine psychotherapeutische Begleitung der Behandlung kann sinnvoll sein, aber oft reicht es auch aus, wenn Sie lernen sich zu entspannen.
Wenn Stress und Überlastung Auslöser für Ihre Hautbeschwerden sind, legen Sie öfter mal eine Ruhepause ein oder erlernen ein Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder Meditation.

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