von Christian Riedel, veröffentlicht in Herz
Kardiologen fordern: Fisch auf den Tisch
Schon länger fordern viele Kardiologen, dass in jedem Haushalt mindestens einmal pro Woche Fisch auf dem Tisch stehen sollte. Denn wer viel Fisch isst, nimmt auch automatisch viele Omega-3-Fettsäuren zu sich. Und diese stärken das Herz und schützen vor Arteriosklerose.
Das berichten auch amerikanische und schwedische Forscher, die die Ernährung von rund 40.000 Schweden zwischen 45 und 79 Jahren beobachteten. Dabei stellten sie fest, dass langkettige Fettsäuren, wie sie in Seefischen häufig vorkommen, einen positiven Einfluss auf das Herz nehmen. Dabei reicht bereits eine Fischmahlzeit pro Woche.
Fisch: Positive Auswirkungen auf das Herz
Omega-3-Fettsäuren haben mehrere nachgewiesene positive Eigenschaften für das Immunsystem und das Herz.
Die internationalen Forscher fanden heraus, dass ein Fischgericht pro Woche das Risiko für Herzversagen bei Männern deutlich senkt. Dabei ist einmal Fisch in der Woche ausreichend. Die Forscher fanden keinen positiven Effekt, wenn häufiger Fisch auf dem Tisch steht. Im Gegenteil. Gab es gar keinen oder deutlich häufiger Fisch, stieg das Risiko für Herzversagen im Gegensatz zu den Fisch-Abstinenzlern wieder an.
Fisch: 12 Prozent weniger Herzprobleme
Um zu dem Ergebnis zu kommen, dokumentierten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten der Studienteilnehmer. Mit Hilfe von Krankenhaus- und Sterberegistern konnten sie ermitteln, wie oft und woran die Teilnehmer erkrankten.
Von den Teilnehmern entwickelten 600 ursprünglich gesunde Menschen ein Herzversagen. Für 34 Teilnehmer mit einem tödlichen Ende. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Risiko für ein Herzversagen um 12 Prozent niedriger war, wenn die Probanden einmal pro Woche Fisch aßen.
Fisch: Im Zentrum stehen Omega-3-Fettsäuren
Im Zentrum stehen dabei nach Angaben der Forscher die Omega-3-Fettsäuren. Je höher der Anteil dieser langkettigen Fettsäuren war, desto geringer war auch das Risiko für Herzversagen.
Andere Studien kamen zu ähnlichen Ergebnissen. So ergab eine Untersuchung an der Mayo Clinic, dass eine regelmäßige Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren das Herzinfarktrisiko um bis zu 45 Prozent verringert.
Besonders viele der guten Fette stecken in fettigen Hochseefischen wie Makrele, Hering, Sardine oder Lachs. Auch Thunfisch oder Forelle enthalten viele Omega-3-Fettsäuren.
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| Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Länger und gesünder leben | Natur & Gesundheit |
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