Für schwache Herzen ist ein sich steigerndes Training auf dem Ergometer ideal
Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat sich das Training auf dem klassischen Standfahrrad, dem Ergometer, als sinnvoll erwiesen. Dabei wird in Zusammenarbeit mit dem Arzt ein Programm erarbeitet, bei dem Sie als Herzpatient 30 Sekunden gegen einen hohen Widerstand arbeiten.
Danach schließen sich 60 Sekunden im Leerlauf auf dem Ergometer an. Die Folgen eines solchen Trainings sind enorm: Die Durchblutung wird stärker angeregt als bei einem Ausdauertraining, und zwar nicht nur in der Muskulatur, die gerade beansprucht wird, sondern im gesamten Körper - und in den Herzkranzgefäßen.
Dieses Mehr an Blut, das bei diesem Training auf dem Ergometer durch den Körper strömt, fließt an den Gefäßwänden vorbei, die so angeregt werden, mehr Stickoxyd freizusetzen. Stickoxyd ist dafür verantwortlich, dass die Gefäße im Körper weit gestellt werden, das Herz braucht sich also beim Pumpen nicht so anzustrengen.
Dadurch ist dieses Training auf dem Ergometer sehr geeignet, wenn Sie eine Herzpumpenschwäche, eine stabile Herzinsuffizienz haben und unter mangelnder Kondition leiden. Darüber hinaus ist dieses Training auf dem Ergometer sehr geeignet, um einem 2. Herzinfarkt vorzubeugen.