von Gabriele Zuske, veröffentlicht in Homöopathie für Katzen
Gegen Husten bei der Katze hält die Homöopathie mehrere Möglichkeiten bereit.
Auslöser von Husten kann unter anderem eine Erkältung, eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung sein. Auch Fremdkörper im Hals oder eine Entzündung im Kehlkopf, ja sogar durch eine Herzerkrankung, kann Husten bei der Katze hervorgerufen werden. Um ein passendes Mittel zu finden, muss man schauen, von welcher Art der Husten ist.
Es gibt Husten der von schleimigem Auswurf begleitet wird, er klingt trocken oder ist krampfhaft. Husten kann nach dem Fressen auftreten oder nach dem Aufwachen. Er kann durch eine Bronchitis entstehen, weil sich das Sekret staut, oder bei Wetterwechsel. Diese Qualitäten bzw. Modalitäten des Hustens sollte man beobachten und sie zur Hilfe nehmen bei der homöopathischen Mittelauswahl für die Katze.
Bei Herzerkrankungen können weitere Mittel, die auf das Herz spezialisiert sind, unterstützend mit eingesetzt werden. Hierzu gehören u.a. Cactus, Digitalis, Kalcium carbonicum oder Strophantus.
Die homöopathischen Mittel können in tiefen Potenzen D6 dreimal am Tag Globulis, D12 zweimal am Tag, oder der D30 einmal am Tag, verabreicht werden. Da homöopathische Mittel über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, ist es besser sie in ein wenig Wasser (ca. 1 ml) zu geben. Dann wartet man, bis sie sich aufgelöst haben und verabreicht das Mittel direkt ins Maul der Katze oder tropft es ihr auf die Pfote, damit sie es ableckt.
Je nach Potenzwahl gibt man die Mittel zwei bis drei Wochen und setzt sie ab wenn die Beschwerden aufgehört haben oder verringert die Eingabeintervalle wenn das Befinden sich bessert.

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