von Gabriele Zuske, veröffentlicht in Homöopathie für Hunde
Natrium sulfuricum: Homöopathische Mittel für Hunde
Das Mittel ist besonders angezeigt, wenn der Hund vermehrten Durst zeigt und wenn bei Kälte, Nebel oder Nässe Verschlimmerungen der Symptome auftreten, die meist mit vermehrtem Frieren des Hundes auftreten.
Trockener Husten, der wenig Schleim oder überhaupt keinen Schleim produziert oder Asthma besonders bei jungen Hunden fallen in die Symptomatik des Mittels. Es können dicke, gelbe Schleimabsonderungen der Nase auftreten, die dann nach Natrium sulfuricum verlangen.
Das Mittel hat einen starken Bezug auf den Darm und ebenso auf Galle und Leber und kann Erkrankungen in diesen Bereichen positiv beeinflussen. Beschwerden, die beim Hund auftreten, verschlimmern sich in feuchter Umgebung und der Hund reagiert wie ein Barometer auf Wetterveränderungen, wenn Regen bevorsteht. Verschlechtert sich sein Gesundheitszustand mit diesem Umstand sollte Natrium sulfuricum zu ihm passen.
Ist das Mittel angezeigt tritt beim Hund meist morgendlicher Durchfall auf, der vorher mit Blähungen und starken Geräuschen im Darm einhergeht. Es kann dabei auch zu wechselnden Symptomen mit Verstopfung kommen und die Menge des Kotes übersteigt häufig die Menge die der Hund gefressen hat.
Auch bei Gelenkschmerzen des Hundes die im Schulterbereich und der Vorhand auftreten, die rheumatischer Natur sein können, wirkt es schnell lindernd für den Hund.
Bei regelmäßig im Frühjahr auftretenden Hauterkrankungen und bei Knoten unter der Haut, die wie Warzen wirken, wird es ihm ebenso helfen können, diese mit dem Mittel besiegen zu können. Selbst die Augen reagieren auf das Mittel wenn ein Bindehautkatarrh besteht, der sich bei feuchtem Wetter verschlimmert.
Die Voraussetzung dafür, dass Natrium sulfuricum beim Hund wirkt, ist wie bei jedem anderen Mittel auch, dass die Symptome, die der Hund zeigt, so gut wie möglich zum Mittel passen. Sollten nur ein oder wenige Symptome auftreten, die aber trotzdem sehr passend erscheinen, kann dieses Mittel trotzdem helfen.
Die Dosierung sollte in akuten Fällen als tiefe Potenz in der D6 gewählt werden, die dann alle 2-3 Stunden gegeben werden kann.
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