von Gabriele Zuske, veröffentlicht in Homöopathie für Hunde
Furunkel können beim Hund durch eine Entzündung an der Haarwurzel entstehen.
Ein Furunkel entsteht meist, wenn eine Haarwurzel durch eine Entzündung anfängt zu verdicken und vereitert. Diese Vereiterung kann aufbrechen, kann aber auch weiter nach innen oder außen wachsen. Öffnet sich der Furunkel nicht von selbst, ist oft chirurgische Hilfe vom Tierarzt notwendig.
Dies kann zu tiefen Wunden führen, die dann oft lange brauchen, bis sie verheilen. In die Wunden muss durch die Tiefe dann oft ein Antibiotikum eingebracht werden. Die Gefahr, dass es zu einer weiteren Entzündung kommt, ist auch hierbei immer recht groß, da die Wunde sich meist von oben verschließt und dadurch darunter eine Art Aushöhlung besteht.
Ein Furunkel kann für den Hund eine recht schmerzhafte Angelegenheit sein, die je nach Lage sogar dazu führen kann, dass er nicht mehr richtig auftreten kann (wenn sie z. B. zwischen den Pfotenballen auftritt oder zwischen den Zehen). Mit homöopathischen Mitteln kann oft schon im Anfangsstadium Abhilfe geschaffen werden.
Homöopathische Mittel sollten immer nur solange eingesetzt werden, wie sie notwendig sind. Eine Dauerbehandlung ist dementsprechend nicht gut. Sollte der Hund auf ein Mittel nach ein oder zwei Wochen nicht reagieren, sollte ein anderes Mittel versucht werden.

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