von Marion Walsdorff, veröffentlicht in Homöopathische Mittel
Das homöopathische Mittel Lac Leoninum einsetzen
Die homöopathische Löwenmilch zeigt in ihrem Mittelbild natürlich Züge des Löwen, wie er sich in freier Wildbahn verhält. Er ist der König der Tiere, lebt in Rudeln und verwendet viel Zeit auf die Aufzucht des Nachwuchses.
Ein heftiges Verlangen nach Fleisch und eine gewisse Trägheit nach dem Essen finden sich ebenso im homöopathischen Mittelbild von Lac Leoninum wie das großspurige Auftreten und die Beschwerden, die auftreten, nachdem man sich selbst überschätzt hat. Lac-Leoninum-Menschen sind außerdem sehr tierlieb. Sie lieben Kinder und verteidigen Schwächere gegenüber Stärkeren, wenn diese angegriffen werden.
Das homöopathische Mittel Lac Leoninum wird meist nur als homöopathisches Konstitutionsmittel eingesetzt. Kinder, die sehr dominant gegenüber ihren Geschwistern auftreten, auch wenn diese deutlich älter sind als sie selbst, brauchen häufig Lac Leoninum. Typische körperliche Beschwerden sind:
Zunächst einmal wirken Lac-Leoninum-Kinder sehr selbstbewusst, was sie aber nicht immer sind. Sie neigen dazu, in einer Gruppe von Kindern den Ton anzugeben. Ihre kreativen Ideen finden häufig großen Anklang, so dass es ihnen nicht schwer fällt, die anderen Kinder der Gruppe zum Mitmachen zu bewegen.
Doch werden andere auch gerne in ihrem Tun kritisiert. Das Lac Leoninum-Kind möchte, dass die anderen Dinge so machen, wie es sie für richtig hält. Das kann natürlich schnell zu Konflikten führen. Im familiären Rahmen gibt das Lac Leoninum-Kind auch gerne den Ton an.
Doch hat es auch eine andere, verletzliche Seite. Es ist besonders empfindlich in Bezug auf seinen Stolz. Wird es in dem was es denkt und tut nicht anerkannt, kann es sehr ärgerlich werden und geht unter Umständen auch auf Erwachsene los. Es ist schnell beleidigt und braucht dann lange, bis es sich wieder beruhigt hat.
Fazit:
Die homöopathische Löwenmilch (Lac Leoninum) wird heutzutage häufig in der homöopathischen Behandlung von Kindern eingesetzt. Ein besonderer Hang zur Dominanz und eine übergroße Empfindlichkeit in Bezug auf die eigene Ehre weisen besonders auf Lac Leoninum als angezeigtes Mittel hin.
Im körperlichen Bereich fallen häufige Kopfschmerzen, Blähungen und Hautauschläge an den Oberschenkeln auf. Ein starkes Verlangen nach Fleisch und eine besondere Schläfrigkeit tagsüber nach dem Essen sind ebenfalls typisch für Lac Leoninum.
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