von Marlene Stöckel, veröffentlicht in Homöopathie
Ein Fallbeispiel von Heimweh
In die Praxis kommt ein 35-jähriger Mann, erfolgreich im Beruf, bodenständiges Äußeres. Er berichtet von einer Schilddrüsenunterfunktion, die seit seiner Jugend mit Hormonen substituiert wird. Er leidet unter Schweißen, insbesondere, wenn es darum geht, eine Treppe hinauf zu steigen oder gar einen Berg zu erklimmen. Auch nachts kommt es vermehrt zu Schweißen, oft ist das Kopfkissen geradezu durchnässt. Desweiteren klagt er über Verstopfung, die oftmals tagelang anhalte.
Der eigentliche Grund sei aber sein Unvermögen, eine Reise anzutreten. Er habe eine Beförderung angeboten bekommen, die äußerst vielversprechend im Tätigkeitsbereich sei, doch er sehe sich außer Stande, den Posten zu bekleiden, weil es ihm unmöglich sei, zu reisen.
Homöopathie schafft Freiräume
Heimweh kann gute Gelegenheiten verbauen
Wie viele gute Gelegenheiten im Leben lassen wir uns entgehen, weil wir mit einer Angst quasi verheiratet sind. Wir mögen nicht vor einer Menschenmenge sprechen, wir mögen nicht im Flugzeug fliegen, wir bekommen Heimweh auf Reisen.
Das alles muss nicht so sein. So sind wir nicht gemeint. Es mag einiges dazu beigetragen haben, dass wir so geworden sind, aber wir können diese Lasten auch wieder abtragen. Es braucht vielleicht eine Weile, bis wir vollkommen wieder hergestellt sind, aber das Leben beginnt schon mit jedem kleinen Schritt in die richtige Richtung leichter zu werden. Die Homöopathie hilft dabei, den Ballast abzuwerfen. Sie führt uns zurück zu uns selbst und zu unseren Möglichkeiten.
My home is my castle
In diesem Fall konnte mein Klient mit Hilfe der homöopathischen Arznei Calcium Carbonicum ein neues Kapitel in seinem Leben aufschlagen. Nicht nur, dass er sich innerhalb von 2 Monaten von den Hormontabletten schrittweise verabschieden konnte, auch seine Verdauung und die Schweiße besserten sich.
Das Wesentliche für ihn aber war, dass er seine Austernschale nicht mehr brauchte - das Calcium des Heilmittels wird aus der Austernschale gewonnen. Er brauchte nicht mehr zuzuklappen, sobald eine neue Anforderung auf ihn zukam. Das potenzierte Calcium gab ihm ein inneres Gerüst, auf das er vertrauen konnte. So hatte er den Freiraum für alle Reisen, die seine Beförderung mit sich brachte!
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| Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Länger und gesünder leben - Vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Naturheilmitteln und neuesten Therapieverfahren | Lernen und Fördern mit Spaß! |
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