von Marion Walsdorff, veröffentlicht in Homöopathie
Das homöopahische Mittel Phosphor - das Mittelbild
Phosphor - das homöopathische Mittel und seine körperlichen Beschwerden
Phosphor-Menschen neigen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Die visuellen Veränderungen wie Flackern oder Lichtblitze, die einem Migräneanfall vorausgehen können auch bei Menschen auftauchen, die konstitutionell Sulfur oder Tuberculinum brauchen. Doch bei Phosphor ist Hunger ein wichtiger Auslöser für Migräne und Kopfschmerzen. Sobald eine Mahlzeit ausfällt oder wenn sich das Essen herauszögert reagiert der Phosphor-Typ mit Kopfschmerzen und verstärktem Süßigkeitenverlangen. Ein zusätzlicher Auslöser können starke Gerüche wie die von Parfüm oder Tabakrauch sein. Typisch für Phosphor ist auch häufiges Nasenbluten, wobei das Blut hellrot ist. Phosphor-Menschen sind auch sehr erkältungsanfällig und können zu Heuschnupfen und allergischem Asthma neigen.
Phosphor als homöopathisches Akutmittel
Das homöopathische Mittel Phosphor ist ein häufiges Akutmittel für Erkältung mit Heiserkeit und hartem Husten. Es kann aber auch bei Übelkeit mit Erbrechen angezeigt sein und wenn Magenprobleme infolge von warmer Milch auftreten. Es ist darüber hinaus ein wichtiges Heuschnupfenmittel, wenn dieser zwischen Mai und Juli auftritt und die häufigen Niesanfälle mit brennenden Augen und Atemproblemen einhergehen. Phosphor kann auch bei Zahnfleischbluten und Soor hilfreich sein.
Das homöopathische Mittel Phosphor in der Behandlung von Kindern
Kinder, die konstitutionell Phosphor brauchen, sind sehr feinsinnig. Sie nehmen sehr viele Reize auf und können infolge der Überreizung des Nervensystems Symptome bekommen. Normaler Weise sind sie freundlich und hilfsbereit und lieben Kontakt und Zärtlichkeiten. Sind sie aber infolge der Überreiztheit erschöpft, brauchen sie Ruhe und Wärme und haben Verlangen nach Trost und Schutz. Sie erholen sich schnell, leiden aber häufig unter wiederkehrenden Infekten vor allem der Atemwege.
Aufgrund von zu großer Aufregung kann es auch zu nächtlichem Bettnässen kommen. Die Anforderungen in der Schule können zu Schulkopfschmerz führen. Sie lieben Eiscreme und Schokolade und können Hunger nicht gut aushalten. Übermäßige Erregung des Nervensystems kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Säuglinge, die Phosphor brauchen, neigen zu ständigen Durchfällen.
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