von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Gesundheit
„Meine Freundin ist ne Frostbeule!“
Gerade in Pärchenrunden neigen die Partner dazu sich gegenseitig von den Macken der oder des Liebsten zu berichten. Ein häufiges Thema: Die fröstelnden Frauen. Dabei liegt die Tatsache, dass Frauen leichter frieren nicht an weiblicher Überempfindlichkeit. „Schuld“ ist die Beschaffenheit des weiblichen Körpers. Frauen sind durchschnittlich zu 25% mit Muskeln und knapp 25% mit Fett ausgestattet. Der männliche Körper besteht hingegen zu 40% aus Muskeln und nur zu 15% aus Fett. Fett kann Wärme zwar isolieren, aber nicht herstellen. Dafür sind die Muskeln herstellen. Hinzu kommt, dass Frauen im Vergleich zu Männern eine relativ dünne Haut haben. Dadurch haben Frauen ein gesteigertes Kälteempfinden.
„Nicht so viel Kaffee trinken, das trocknet den Körper aus!“
Mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag soll man trinken, um seinen Körper genug Flüssigkeit zuzuführen und seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Wer Kaffee trinkt, sollte immer ein Glas Wasser zusätzlich einnehmen. Das ist der seit Jahren bewährte Ratschlag von Ernährungsexperten, um seiner Gesundheit nicht zu schaden. Die Gesundheits-These, dass Kaffee durch seinen Koffeingehalt den Körper austrocknet wurde allerdings in einer medizinischen Studie der Universität Omaha/Nebraska widerlegt. Die getesteten Kaffeetrinker wiesen keinen großen Flüssigkeitsmangel auf, als die Nicht-Kaffeetrinker.
„Hör auf zu gähnen, du steckst mich an!“
Gähnen ist ein Reflex auf einen bestimmten Reiz. Was genau dieser Reiz ist, konnten Gesundheits-Wissenschaftler bis heute nicht genau erschließen. Viele führen es auf einen Sauerstoffmangel im Blut zurück. Aber auch hier gibt es kontroverse Ergebnisse in Gesundheits-Studien. Fakt ist aber: Gähnen steckt an. Studien haben ergeben, dass jeder Zweite anfängt zu gähnen, wenn er darüber liest, es hört, daran denkt oder an jemand anderem sieht.
„Kratzen im Hals? Eine warme Milch mit Honig hilft beim Gesundwerden!“
Das Hausmittel Nr. 1 bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist wohl warme Milch mit Honig. Die süße Milch soll nicht nur aufwärmen, sondern auch der Gesundheit auf die Sprünge helfen. Grund soll die antibakterielle Wirkung des Honigs sein. Der Trugschluss: Die Substanzen, die antibakteriell wirken, sind nur aktiv, wenn der Honig nicht erhitzt wurde. Wird der Honig also mit heißer Milch übergossen, gehen die Inhaltsstoffe überwiegend verloren. Besser: Nehmen Sie ein paar Teelöffel puren Honig und lassen ihn langsam im Mund und Rachen zergehen. Lecker ist die heiße Milch mit Honig trotzdem und spendet Erkältungsopfern vielleicht auch einfach ein bisschen Trost!
„Mit der Kälte kommen die Erkältungen wieder!“
Sobald der Herbst sich mit seinen bunten Blättern wieder ankündigt, fangen auch die Nasen wieder an zu laufen und die Hälse an zu kratzen – die Gesundheit verabschiedet sich kurzfristig. Aber löst die Kälte wirklich die Erkältungen aus? Nein. Eigentlicher Auslöser für eine Erkältung sind Viren. Allerdings haben diese in kälteren Jahreszeiten ein leichtes Spiel mit unserem Immunsystem. Dadurch, dass wir länger in geheizten und geschlossenen Räumen sitzen, stecken wir uns bei kranken Mitmenschen leichter an. Durch die trockene Luft werden auch unsere Schleimhäute in den Atemwegen ausgetrocknet. Das wiederum macht sie anfälliger für Infekte.
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| Dr. Spitzbart's Gesundheitspraxis | Länger und gesünder leben | Natur & Gesundheit |
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